Dieses Jahr gibt es einen … Adventskalender!

Hallo ihr lieben Leute und herzlichen Glückwunsch! Jetzt dürft ihr endlich offiziell Weihnachtslieder summen und Plätzchen essen. (Wir mussten uns in den letzten Monaten … ähh Tagen natürlich, ziemlich zurückhalten. Wir? Das sind Morven und ich.) Vielleicht erinnert ihr euch, vergangenes Jahr im Dezember gab es eine Blog-Pause, dieses Jahr aber wollen wir (mit euch!) die Adventszeit riiichtig genießen. So richtig richtig. Und deswegen hat unser Adventskalender auch nur 12 Türchen. Hä?Weiterlesen »

Noch mehr Lieblingslieder ✩ Weihnachtsmusik | Adventskalender Türchen 6

Hallo ihr da draußen! Geht es euch gut? Oder trauert ihr, wie ich, dem Schnee hinterher? Wie befürchtet hat der Dauerregen auch alle weihnachtlichen Gefühle weggespült. Da hilft keine Kerze und auch kein Tee mit Kirsch-Marzipan-Geschmack mehr. (Der übrigens sehr lecker schmeckt. Mit viel Honig.) Meine Gedanken wollen sich heute nicht so recht ordnen lassen. Ich schreibe und schreibe, aber auf dem Bildschirm vor mir erscheinen keine Sätze, nur Bruchstücke der Gedanken, durcheinander, zusammenhangslos. Mir gefällt nicht, was ich mache, ich bin unzufrieden. Nichts gelingt. Ein Gang durch den Garten? Bringt nichts (außer eiskalten, halb abgefrorenen Fingern und nassen Socken). Eine Folge Gilmore Girls? Bringt nichts. Schokolade? Bringt nichts!! Was ich brauche, ist ein großes Stück Gelassenheit. Mit Zuckerguss und kleinen essbaren Rosenköpfen, geformt aus Marzipan. Ja, darauf habe ich richtig Lust.Weiterlesen »

Weihnachtspostkarten ✩ für Eilige ✩ | Adventskalender Türchen 5

Einen fröhlichen zweiten Advent euch allen! Ich hoffe, dass ihr im weichen Federbett schlummern konntet, bis von aller Müdigkeit nur noch ein wenig Schlafsand auf den Augenlidern übrig war. Am schönsten ist ein Sonntag doch, wenn er geruhsam beginnt. Vielleicht mit einem guten Buch oder einem gemeinsamen Frühstück – bei dem (nur ganz kurz) darum gestritten wird, wer die zweite Kerze auf dem Adventskranz anzünden darf. Weiterlesen »

Ein Rezept ✩ Elisenlebkuchen | Adventskalender Türchen 4

Morven Vanillekipferl, Lebkuchen, Zimtsterne, Stollen, Butterplätzchen, Spekulatius, Nussmakronen … was wäre die Weihnachtszeit nur ohne all diese Leckereien? Es würde definitiv etwas fehlen. Vieles kann man kaufen, aber es geht doch nichts über selbstgebackene Plätzchen (bis auf den Stollen vom Bäcker des Vertrauens unserer Familie … und dessen Lebkuchen … und Nussmakronen). Als ich klein war, habe ich jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent zusammen mit meiner Mama und meinem Bruder Plätzchen ausgestochen, gebacken und verziert, mit Schokolade und Zuckerguss und ganz vielen bunten Streuseln. Ich kann mich besonders an eine Ausstechform erinnern: es war ein Schaf mit zwei unglaublich dünnen Beinen. Meistens lief es darauf hinaus, dass wir viel mehr liegende als stehende Schafe hatten, da bei dem Versuch, die ausgestochenen Plätzchen auf das Blech zu manövrieren, immer ein oder zwei Beine abbrachen. Mein Bruder und ich haben einen Wettbewerb daraus gemacht: Wer es schaffte, die meisten stehenden Schafe zu produzieren (einbeinige zählten natürlich nicht), war der Gewinner. (Den ich an dieser Stelle nicht verraten werde. 😉 )Weiterlesen »

Nikolaus 🎅 (die wahre Geschichte) | Adventskalender Türchen 3

Der Advent ist die schönste Zeit des Jahres. (Meinen Geburtstag, Ostern und den Sommer mal ausgenommen.) Schließlich gibt es ständig Geschenke. Und ich liebe (!) Geschenke. Geschenke für mich, Geschenke für die anderen von mir ♥ Menschen zu beschenken macht (fast) so viel Spaß, wie die eigenen Geschenke auszupacken. (Manchmal sogar mehr, kommt auf das Geschenk an.) Und heute ist Nikolaus! Juhu! Ich bin zwar gerade nicht Zuhause-Zuhause, aber ich weiß, dass eine geheimsnisvolle Person mit roter Jacke (meine Mama) trotzdem einen meiner Schuhe füllen wird (wehe, wenn nicht!) – mit Süßigkeiten ♥ (so viele Herzen heute – starten wir doch einen Aufruf, ein bisschen (mehr) Liebe in der Welt zu verteilen). Wenn ich ehrlich bin, wird der Nikolaustag besser, je älter man wird. Schließlich sind die Schuhe dann viel größer, da passt mehr rein (vielen Dank lieber Mensch, der du die Overkneestiefel erfunden hast).Weiterlesen »

Lieblingslieder ✩ Weihnachtsmusik | Adventskalender Türchen 2

Der Blick auf unseren Garten und die Straße unter meinem Fenster lässt das Zimmer noch behaglicher wirken. Hier ist es hell und warm, draußen ist es eisig kalt und langsam wird es dunkel – nur die Lichter der Straßenlaternen und Fenster werden zu sehen sein. Und der Schnee. Der Schnee auf den Dächern, Bäumen und den gefrorenen Rosenköpfen. Der Schnee, der sich in einer dicken Schicht über die ganze Stadt gelegt hat, so, wie die Stille, die ihm folgte. Ich finde, es sollte ein Wort für diese Stille geben. Schneestille. Die ist nicht dunkel, sondern hell. Kalt, aber angenehm. Für die Sinne und den Geist – denn sie drückt nicht, sie befreit. Und sie beschwert sich auch nicht. Wenn ich sie nach einem langen Spaziergang an der frischen Luft unterbreche. Mit meinem Lieblingsweihnachtslied. Weiterlesen »

Windlichter basteln | Adventskalender Türchen 1

Was ist ganz wichtig in der Adventszeit? Gemüüüütlichkeit ♥ An manchen Tagen wird es schon nachmittags um drei Uhr dunkel – oder gar nicht richtig hell. Außerdem ist es kalt und ungemütlich draußen, und so verbringen wir wohl die meiste Zeit im Haus. Zum Wohlfühlen können wir Tee trinken, Plätzchen essen, Orangenschalen auf die Heizung legen (damit es im Zimmer schnell gut duftet) und Kerzen anzünden. Oder Teelichter. Die sehen in einem Windlicht, das ganz einfach selbst gebastelt ist, am schönsten aus. Ihr braucht bloß ein bisschen farbigen Karton, Transparentpapier, eine Schere und Kleber. Und Bänder zum Verzieren, wenn ihr mögt. Auf geht’s: Die Stille genießen oder ein Hörbuch (oder Weihnachtsmusik!) einlegen und losbasteln. 🙂 (Basteln beruhigt die Nerven und macht Spaß. Auch, wenn das Ergebnis nicht den eigenen, ästhetischen Ansprüchen genügt. Ich habe schon furchtbare Windlichter gebastelt. Wirklich, die Letzten hättet ihr mal sehen sollen. Da fehlt der Griff zum Wegschmeißen. Aber als sie fertig waren und ich das Ergebnis von Weitem betrachtete, habe ich so schlimm lachen müssen, dass ich mit meinem (sonst so intensiven) Bauchmuskeltraining für mindestens drei Jahre aussetzen kann. Es hat sich also (doch) gelohnt.)Weiterlesen »

Von Tiefkühlpizzen, Vernunft und Kindheitserinnerungen | außerdem: eine Anleitung (Überraschung!) + Outfit

Es ist kurz nach drei (Uhr nachmittags), ich befinde mich auf dem Weg nach Hause, die (bereits offene) Tafel Schokolade in der linken Hand, eine Tiefkühlpizza unter den rechten Arm geklemmt. Wer um alles in der Welt hat diese Dinger erfunden? Sie sind das Gegenteil von gesunder und ausgewogener Ernährung und so. Und deswegen auch genau das, was ich jetzt brauche. Irgendwo zwischen „die Welt ist gemein“ und „ich fühle mich schlecht“ habe ich beschlossen, etwas Unvernünftiges zu tun. Ich hätte mir auch die Haare färben können. Aber mir war einfach mehr nach Pizza.Weiterlesen »

Mutmacher | Von Zügen, Schleiereulen und dem Licht am Ende des Tunnels

Es gibt immer wieder Momente (im Leben – eigentlich wollte ich das gar nicht schreiben, es klingt pathetisch), in denen ich nicht weiterweiß. Das fühlt sich so an, als ob der Zug, in dem ich sitze, nicht geradeaus, sondern mit gleichbleibender Geschwindigkeit im Kreis fährt, um schließlich und plötzlich mit lautem Quietschen abzubremsen. Vor einer  massiven Wand, die innerhalb von kürzester Zeit aus dem Boden gewachsen ist (wirklich, eben war die noch nicht da). Erst wird mir schwindelig, und dann schlecht. (Jetzt fällt mir auf: Metaphorisch ließe sich dieser Gefühlszustand auch durchaus treffend mit der Fahrt in einer Achterbahn beschreiben.) Was das für Momente sind, ist hier erst einmal unwichtig. Die Frage ist doch: Was macht man, wenn der Zug schon gegen die Wand gefahren ist? (Ist er natürlich nicht, es fühlt sich nur so an.) Warten, bis die Übelkeit von allein verschwindet? Etwas anderes bleibt einem doch gar nicht übrig, oder? Schließlich, und das ist es doch, was so unangenehm ist, weiß man nicht mehr weiter. Schluss. Aus. Ende. Das war’s. Von wegen Licht am Ende des Tunnels. Dahinten ist es sowas von tiefschwarz, nicht einmal eine Schleiereule würde sich hier noch zurechtfinden. Weiterlesen »

Nur ganz kurz: Von Investitionen und Langsamkeit.

Hallihallo 🙂 War auch so viel los bei euch, in der vergangenen Woche? Ich habe das Gefühl, mit alledem was ansteht, gar nicht mehr hinterherzukommen. Obwohl ich an dieser Stelle gestehen muss, weniger Zeit in die Uni und mehr Zeit in alles andere (kochen, backen, Freunde treffen, lesen, schlafen) investiert zu haben. Zeit investieren, klingt irgendwie komisch. Aber man kann sich schon bewusst dafür entscheiden, Arbeit oder Studium (manchmal ist auch beides das Gleiche) nicht auf den ersten, sondern den zweiten Rang der eigenen Prioritätenliste zu setzen. Dann ist eben mal wichtiger, zu leben (wie meine kluge Mama immer sagt). Weiterlesen »