China-Austausch #7 | Flucht nach Shanghai

Wusstet ihr, dass viele Juden, die im Zweiten Weltkrieg durch die Nationalsozialisten verfolgt wurden, nach Shanghai geflohen sind? Für die Einreise in die Stadt brauchten die Flüchtlinge nämlich kein Visum. Der Österreicher Jakob Rosenfeld zum Beispiel oder der Deutsche Michael Blumenthal lebten neben ca. 20.000 weiteren Juden dort, nachdem sie aus ihrem Heimatland fliehen mussten. Das kleine Viertel in Shanghai, in welchem die Flüchtlinge untergebracht waren, gibt es noch heute. Wir haben dort das „Shanghai Jewish Refugees Museum“ besucht, das aus einer Synagoge und mehreren Galerien besteht. In den Galerien werden heute die Geschichten verschiedener Flüchtlinge nacherzählt. Auch, weil das Museum an einem Park liegt, der früher eine Rückzugsstätte der Bewohner war, und heute immer noch eine kleine, grüne Oase inmitten Shanghais ist, lohnt sich der Besuch sehr.

Museum
Museum
Jüdisches Viertel
Jüdisches Viertel

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