Waiheke Island | NZ #2

Die Erkenntnis der letzten drei Tage: Sich an den neuseeländischen Lebensstil anzupassen, geht schneller, als ich dachte. Genau vor einer Woche bin ich mit den anderen in Auckland angekommen, und schon jetzt bin ich entspannter, laufe nur noch in Flip-Flops herum und meine Entscheidungen treffe ich spontan, aus dem Bauch heraus (was eigentlich absolut-überhaupt-gar-nicht zu mir passt).

Das Hostel auf Waiheke hat mir schließlich doch richtig gut gefallen. Ob es an den Leuten lag, oder der Insel, keine Ahnung. Aber wahrscheinlich wäre ich, wenn ich keinen Plan gehabt hätte, wie es weiter geht, für die nächsten vier Wochen dageblieben. Dieses Gefühl der Sorglosigkeit macht einfach glücklich. Kein Stress, keine Verpflichtungen, und ohne Internet auch keine schlechten Nachrichten von Terroranschlägen. Sehr angenehm, aber trügerisch.

Waiheke Island soll eines der schönsten Reiseziele der Welt sein. Das kann ich nur bestätigen. Am Sonntag habe ich mich mit den drei anderen Mädels auf den Weg gemacht, die Insel zu erkunden. Trotz schlechten Wetters. Um Geld zu sparen, haben wir uns dafür entschieden, größere Strecken per „hitchhiking“ (trampen) zurückzulegen. Mit der Aufteilung in zweier-Grüppchen hat das auch super funktioniert, wir wurden von vielen, netten Kiwis (so werden die Neuseeländer auch genannt) mitgenommen. IMG_2857Wir waren am Strand, sind durch den „bush“ gewandert und haben herrliche Ausblicke genossen, die mich an die Landschaften aus „Herr der Ringe“ erinnert haben. Das Ganze hat mich genau 3,50 Dollar gekostet (aber auch nur, weil ich mir zwischendurch ein Eis gegönnt habe).IMG_2878 IMG_2893 IMG_2899 IMG_2908 IMG_2905 IMG_2914

Gestern fiel es mir tatsächlich schwer, mich von der Insel zu trennen, obwohl es in Strömen geregnet hat. Das nächste Ziel, Kerikeri, haben wir am Abend mit dem Bus erreicht.

Das Working-Hostel, in dem wir untergebracht sind ist okay, es gibt genug Platz, warmes Wasser und Waschmaschinen. Was will ein Backpacker mehr? Leider ist die Umgebung ziemlich langweilig, und 85 Prozent der Leute hier kommen aus Deutschland, was mich jetzt schon nervt. Ich will endlich Englisch sprechen. Trotzdem habe ich vor, länger zu bleiben. Denn wenn ich einen Job gefunden habe, bleibt sowieso nicht mehr viel Zeit für Langeweile.

Ich bin gespannt, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt.

Ganz liebe Grüße aus Kerikeri von Katinka 🙂

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