Apfel statt Ananas | Idee Nr. 1

Ein Blick in den Supermarkt zeigt: Wir haben eine riesige Auswahl an allen erdenklichen Obst- und Gemüsesorten. Im Sommer, wie im Winter. Das ganze Jahr über können wir Äpfel, Bananen und Orangen, Gurken, Tomaten, und Paprika kaufen. Für die Umwelt ist das nicht gesund.

Nur 22% des Obstes, das in Deutschland gegessen wird, kommt aus der Region. Der Rest wurde importiert. Je länger der Transportweg, desto höher der Energieverbrauch und Schadstoffausstoß. Ananas zum Beispiel werden größtenteils in Afrika und Südamerika angebaut. Die Frucht reist also, bis sie auf unserem Teller landet, um die halbe Welt.

Selbst die Tomaten aus dem Supermarkt kommen meist nicht aus Deutschland, sondern Italien, Spanien oder Griechenland. In Spanien  ist der Wasserverbrauch für den Anbau der Tomate höher als in Deutschland. Gewächshaustomaten im Winter zu kaufen, steigert das Problem: „Eine Tomate aus saisonalem und ökologischem Anbau hat einen CO2-Ausstoß von 35 g CO2/kg und eine Gewächshaus-Tomate 9.300 g CO2/kg.“ (Klimawandel – Lebenswandel).

Regionales und saisonales Einkaufen verhindert, dass sich der Klimawandel durch erhöhten Energieverbrauch und größere Schadstoffemmissionen verstärkt, und der globale Wasserverbrauch zunimmt.

Hier findet ihr einen Kalender, der zeigt, welche Obst- und Gemüsesorten aus Mitteleuropa gerade Saison haben.