Waldspaziergang zum Herbstanfang

Die Wälder schweigen

Die Jahreszeiten wandern durch die Wälder.
Man sieht es nicht. Man liest es nur im Blatt.
Die Jahreszeiten strolchen durch die Felder.
Man zählt die Tage. Und man zählt die Gelder.
Man sehnt sich fort aus dem Geschrei der Stadt.

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Das Dächermeer schlägt ziegelrote Wellen.
Die Luft ist dick und wie aus grauem Tuch.
Man träumt von Äckern und von Pferdeställen.
Man träumt von grünen Teichen und Forellen.
Und möchte in die Stille zu Besuch.

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Man flieht aus den Büros und den Fabriken.
Wohin, ist gleich! Die Erde ist ja rund!
Dort, wo die Gräser wie Bekannte nicken
und wo Spinnen seidne Strümpfe stricken,
wird man gesund.

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Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

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Erich Kästner

Bald geht es für mich nach Leipzig zum Studieren; bin ich froh, dass diese Stadt so grün ist! Zu Hause, in Eisenach, bin ich von Wäldern umgeben, in denen ich wunderbare, lange Spaziergänge machen kann. In stressigen Zeiten kann es die Rettung sein, sich in die Natur zu flüchten. Alle Bilder für diesen Beitrag sind auf meiner letzten kleinen Wanderung entstanden. Für zweieinhalb Stunden war mein Kopf frei – meine ganze Aufmerksamkeit galt den zwitschernden Vögeln, dem Eichhörnchen, was von Baum zu Baum sprang, den Spinnennetzen, die das helle Sonnenlicht reflektierten und meinen Schritten im Laub. Magisch. Viel zu schnell aber erschöpft kam ich wieder zu Hause an.

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Der Aussichtspunkt, auf dem dieses Bild entstanden ist, nennt sich Carolinenblick. Zu sehen ist die Wartburg bei Eisenach.

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Einen wunderbaren Herbstbeginn wünsche ich euch! Grüße! xx Katinka

13 Gedanken zu “Waldspaziergang zum Herbstanfang

  1. Aller Anfang ist schwer

    Herzlich Glückwunsch Glückwunsch Glückwunsch Glückwunsch Glückwunsch

    Tippppps für den Neuanfang an der uni gefunden bei dpa,alles gute nochmall!!!!!!!!

    Neu an der Uni? Das heißt auch Neusein in einer eigenen Welt. Im akademischen Leben gibt es einiges zu beachten und vieles herauszufinden.

    Münster. Aller Anfang ist schwer: Erstsemester haben es nicht leicht, im weiten Uni-Kosmos Orientierung zu finden. Zum ersten Mal überhaupt müssen sie sich nach der Schulzeit selbst organisieren. Doch wie macht man das? Und welche Infos braucht man? Einige Tipps von Hochschul-Experten, damit Erstis nicht stolpern, sondern sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren können: das Studieren.

    Peter Schott hat schon so manchen nervösen Ersti erlebt. Das Wichtigste zu Beginn des Studiums sei jedoch, „gelassen zu bleiben und sich klarzumachen, dass die anderen Studienanfänger in der gleichen Situation sind“, sagt der Leiter der Zentralen Studienberatung (ZSB) an der Uni Münster. Er rät, sich möglichst früh mit den anderen Erstis zusammenzutun und darauf zu vertrauen, „dass man sechs Wochen später über vieles schmunzeln wird, was zu Beginn unlösbar schien.“

    Zum Beispiel: Sich auf dem Uni-Gelände zurechtzufinden. Oft gibt es vor dem Semesterstart spezielle Führungen, damit Studienanfänger nicht am ersten Tag ratlos die Institutsräume suchen, sagt Constanze Haase von der Humboldt-Universität zu Berlin. Teils geben Studenten-Hotlines auch telefonische Auskunft. Außerdem lohne es sich, schon früh den Kontakt zur Fachschaft zu suchen, denn diese bietet für die Erstsemester Willkommensangebote an.

    ommt man sicher in den Einführungstagen und Orientierungswochen, die oft der Fachbereich veranstaltet, sagt Susanne Igler von der Philipps-Universität Marburg. In der O-Woche geht es nicht nur darum, viele Freunde und Kneipen im Studienort kennenzulernen – auch wenn das natürlich ebenso zum Angebot gehört. In der Hauptsache aber helfen erfahrene Tutoren neuen Studenten hier, sich im Universum Uni zurechtzufinden, neue Begriffe, Studienordnungen und die Anforderungen der Lehrenden zu verstehen, sowie Angebote wie das Mentoring kennenzulernen.

    Gerade dort heiße es, sich trauen und Fragen stellen, sagt Christiane Kuhrt von der Uni Hamburg. Außerdem sei es für Studienanfänger wichtig, im ersten Semester Einführungskurse zum wissenschaftlichen Arbeiten zu besuchen. Neben der Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken sowie Formalien zur Erstellung von Hausarbeiten und Referaten, gebe es häufig auch Lerneinheiten zum Thema Zeit- und Selbstmanagement und zum Umgang mit Prüfungen und Studienstress.

    Mit Begriffen wie Zentrale Studienberatung, Studien- und Prüfungsordnung, Creditpoints und Semesterwochenstunden sollten Erstsemester schnell vertraut werden, rät Peter Schott. Auch Onlineplattformen wie „Moodle“ oder „Doodle“ sind für Zusammenarbeit und Austausch mit Lehrenden wichtig, hat Constanze Haase beobachtet. Oft gibt es zur Erklärung der Begriffe ein spezielles Studienlexikon auf der Homepage der Universität oder des jeweiligen Fachs, sagt Solvejg Rhinow von der Uni Leipzig.

    Besonders schwer fällt Studienanfängern oft die Zeiteinteilung und Tagesstruktur. Wie viel Kurse haben pro Tag Sinn? Wie viel Lernzeit ist realistisch? Das müsse jeder Student für sich herausfinden, sagt Haase. Es sei letztlich eine Typfrage, und die Studiengänge seien inhaltlich zu unterschiedlich. Aber: „Eine alte Faustregel lautet: 20 Stunden Veranstaltungen und 20 Stunden Vor- und Nachbereitung pro Semesterwoche.“ Wichtig ist Kuhrt zufolge die Entwicklung einer kontinuierlichen Arbeitsroutine, die Überlastung und Stress in der Prüfungsphase am Ende des Semesters vorbeugt.

    In den modularisierten Studiengängen strukturiert sich der Tagesablauf oft von selbst. Die Belegung und der Besuch von Lehrveranstaltungen lasse hier oft nur wenig Spielraum zu und wird vom Studienplan vorgegeben. „Wenn keine individuellen Gründe dagegen stehen, sollte man sich für die vom Fach empfohlenen Anfängerkurse entscheiden – auf keinen Fall für mehr“, rät Peter Schott, der auch Psychotherapeut ist.

    Inhaltliche Wahlmöglichkeiten habe man in der Regel ohnehin erst, wenn man schon etwas Erfahrung hat. Sein Tipp: „Achtet darauf, dass auch Zeit zur Erholung und Freizeit übrig bleibt.“ Pro Semester sei sinnvoll, 30 Leistungspunkte zu erwerben, empfiehlt Studienberaterin Rhinow. Ein LP entspreche 25 bis 30 Arbeitsstunden. Pro Semester beträgt der Zeitaufwand also 750 bis 900 Zeitstunden. „Das Studium ist mit einem Vollzeitjob zu vergleichen“, sagt Constanze Haase.

    ((dpa))

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      • ja das wünsche ich dir auch ich kann das,,,,+ arbeit +uzw= inneren frieden und umweit von mir habe ich mit Dr/& prof /Dr ,,, und dem nach eigne weg was mir Spaß macht unsre glück auf die erde ist unbezahlbar und mit keine mantel zu-vergleichen ,,aber lernen mussten wir alle das ist genau wie essen und trinken und Loft einatmen täglich,
        ich Hoffes heute mit geringe schreib fehle geschrieben zu haben ,.,.,

        Gefällt 1 Person

    • Liebe Jana,
      dass dir die Bilder gefallen, freut mich! Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem nächsten Wald-Spaziergang. 😉
      Liebste Grüße, Katinka 🙂
      P.S.: Ich lese deinen Blog wirklich sehr gern.

      Gefällt mir

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