Dem eigenen Ehrgeiz einen Vogel zeigen

Hallo Leute! Mannoman, wie lange ist es her, dass ein neuer Beitrag auf dem Blog erschienen ist? Kommt mir vor wie eine kleine Ewigkeit. Aber manchmal ist einfach eine Pause nötig, vor allem, wenn man sowieso gerade schwer mit anderen Dingen beschäftigt ist. Mit Nachschreibeprüfungen zum Beispiel. Oder mit dem guten Wetter. Mit Fotoaufträgen. Und so weiter und so fort, kennt ihr das, wenn die To Do – Liste niemals kürzer, dafür immer länger wird, obwohl ihr jede halbe Stunde einen erledigten Punkt durchstreicht? Wenn der Berg an Aufgaben stetig wächst und man sich fragt, wie zum Teufel man auch noch Zeit aufbringen soll, um die Wäsche aufzuhängen, auf’s Klo zu gehen oder zu essen? Ich schätze, ziemlich viele von euch nicken gerade heftig mit dem Kopf. Tja, Stress ist wohl nicht die große Unbekannte in der Gleichung. Sondern das Ergebnis, wenn Faktor X noch nicht entdeckt ist. Faktor X, das heißt: Auf die innere Alarmanlage hören, nein sagen, dem eigenen Ehrgeiz einen Vogel zeigen und sagen: „Mir reichts. Ich brauch ’ne Pause.“ Manche müssen das erst lernen, ich auch. Und zum Lernprozess gehört ständiges Wiederholen. Dafür könnt ihr zum Beispiel diese feinen Postkarten herunterladen, ausdrucken und an die Wand hängen, in den Kalender kleben, verschicken und so weiter und so fort. Hauptsache, ihr erinnert euch daran, das BEEP BEEP BEEP der inneren Alarmanlage nicht wieder zu ignorieren.

Postkarte 1

Und was man in so einer kleinen Pause alles machen kann! Ich hätte da ungefähr eine Millionen Ideen, die hier reichen aber vielleicht auch: Schlafen in der Hängematte, Eis essen, einen Spaziergang machen, Lesen in der Frühlingssonne, Ostereier färben / bemalen, den Kleiderschrank ausmisten und dabei ein Harry-Potter-Hörbuch laufen lassen (meditative Wirkung garantiert), Muffins backen, Kaffee trinken, Joggen, Filme gucken, den Bienen und Hummeln beim Summen zuhören. Womit wir auch wieder beim Thema wären.

Postkarte 3

Passt auf euch auf. Überfordert euch nicht, zieht Grenzen und hört in euch hinein. Wenn eine leise Stimme sagt, dass es vielleeeicht ein bisschen viel wird, diese Woche auch noch das Babysitting bei der Tante zu übernehmen, sagt es ab. Wenn ihr jetzt schon wisst, dass der zusätzliche Sprachkurs für doppelten Stress im nächsten Semester sorgen wird, belegt ihn einfach ein anderes Mal. Denn eure Gesundheit geht vor.

Postkarte 2

Nicht alles kann in Rekordzeit erledigt werden. Nö. Nix husch, husch, fertig. Manchmal möchte ich ganz in Ruhe arbeiten (halt – wenn ich so darüber nachdenke, möchte ich immer ganz in Ruhe arbeiten, leider ist das wohl illusorisch), mir ein bisschen mehr Zeit nehmen. Und wisst ihr was? Das mache ich ab sofort auch so. Bringt den Spaß zurück. Sogar beim Arabisch-Vokabeln-Lernen. Kein Witz.

Außerdem gaaaanz ganz ganz wichtig: Die eigenen Bedürfnisse nicht ständig hinten anstellen. Erfüllt euch hin und wieder einen kleinen Wunsch, macht mal etwas nur für euch selbst. Am besten, ihr fangt sofort damit an. Los, auf geht’s, keine Widerrede!

3 Gedanken zu “Dem eigenen Ehrgeiz einen Vogel zeigen

  1. To-Do-Listen, die sich quasi von alleine verlängern – ja, das kenne ich auch. Gerade habe ich meine Planung für die nächste Woche gemacht und festgestellt, dass erneut noch sooo viel dazu gekommen ist.

    Um nicht in Panik zu geraten, werde ich mir Deine wunderschöne Take-your-time-Postkarte ausdrucken, über meinen Schreibtisch hängen und dann hoffentlich gelassen in die Woche starten!

    Dir noch ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Nicole Wanda 😀

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Wanda,
      ich freu mich so, dass dir die Postkarte gefällt!!! Lass‘ dich nicht aus der Ruhe bringen ♥ Und wenn doch kurz Panik aufkommen sollte, kann ich dir a) Schokolade, b) einen Spaziergang und c) eine gesunde Portion Egoismus (wenn ich das nicht schaffe, dann ist es eben so, ich mache, soviel ich kann und überlaste mich nicht) empfehlen. 😉 Auf eine entspannte Woche!
      Liebe Grüße zurück
      Katinka 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Das Schlimmste an MEINER ebenso stets wachsenden To-Do-Liste ist der fehlende Eintrag „Besuch bei/von Familie Beck.“ Dafür sollte IMMER Zeit sein.
    Katinka – Du hast ein allzeit bekanntes Phänomen wunderbar beschrieben und erfrischend Illustriert. DANKE.
    matze

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