Zurück in den Alltag | UPDATE & Fotostrecke

Na ihr? Auch zurück aus den Ferien? Rückblickend bin ich mir sicher, dass der Urlaub mich gerettet hat. Nicht nur vor dem Nieselregenwetter der vergangenen zwei Wochen, sondern auch vor dem Verrücktwerden (oder eher: noch-verrückter-werden). Es ist doch so: Wir verlassen die Heimat und können uns damit außerhalb der Strukturen bewegen, die unser Leben einrahmen, den Tagesablauf bestimmen. Was ja auch notwendig ist. Ohne diese Strukturen (aka Alltag) würde ich auf der Suche nach Sinn und Sicherheit verloren gehen. Aber immer mal eine unstrukturierte Pause einzulegen ist sehr gesund. Um sich mal wieder in Langeweile zu üben, Dinge zu machen, die man schon immer mal machen wollte, und überhaupt – um nicht durchzudrehen!! Keine Verpflichtungen zu haben ist ein herrlich freies Gefühl!

IMG_5962

IMG_5965

Was aber, wenn die Strukturen bloß aus den (natürlich trotzdem sehr wichtigen) Eckdaten für Schlafen, Essen und Filme gucken bestehen? Kann ich euch sagen: Semesterferien heißt das. Im besten Fall. Im schlechtesten Fall sind mehrere Hausarbeiten zu schreiben, Praktika zu absolvieren oder … ach, was weiß ich. Irgendwas ist immer. Von wegen „Ferien“! Die Semesterferien waren bis jetzt die stressigste Zeit meines Studiums, und als ich endlich abgegeben hatte, waren noch zwei Wochen von ihnen übrig, in denen ich wirklich an nichts denken durfte.

IMG_5848

Außer an: Erholung. Sonne. Meer. Muscheln sammeln. Von denen jetzt ein Berg auf meinem Schreibtisch liegt. Das Wintersemester hat begonnen und ich bin zurück im Alltag. Körperlich, zumindest. Meine Gedanken sind auf dem Weg nach Deutschland irgendwo hinter der spanischen Grenze aus dem Flugzeug gehüpft. Sie werden sicherlich noch eine Weile brauchen, bis sie wieder bei mir sind, bis hierher.

IMG_5907A

Schlimm finde ich das nicht. So fällt das Träumen doch viel leichter, und die Strukturen, ach ja, die Strukturen machen eben das, was sie am besten können: (nicht etwa strukturieren, nein) alles durcheinanderbringen, nach der herrlich freien Zeit, den Stunden voller Nichtstun, der Langenweile und dem Träumen. Je länger meine Gedanken brauchen, um mich zu erreichen, desto besser. Aber wenn sie dann hier sind, im Hier und Jetzt, bei mir, das weiß ich, wird der Alltag Realität. Das fühlt sich an wie ein kalter Schwall Wasser in’s Gesicht. Im ersten Moment unangenehm, im zweiten erfrischend. Aufgewacht. Angekommen.

IMG_5911

Was habt ihr in euren letzten (Semester-)Ferien unternommen? Genießt die Sonne ♥ Grüße, Katinka.

IMG_6159O

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s