WORKING Title (jetzt echt)

Hallo ihr lieben Leute,

eigentlich habe ich überhaupt gar keine Zeit, mich mit etwas anderem als der Uni zu beschäftigen. Aber da ich das leise Klappern der Computertastatur seit jeher als beruhigend und tröstlich empfunden habe, sei mir eine kleine Pause vom Lernen gewährt, was meint ihr? (Ich übertreibe natürlich wieder maßlos: Die „kleine“ Pause dauert nun schon eine halbe Stunde. Aber egal. Gesundheit geht vor, und das Schreiben eines Blogbeitrags hat mich schon mehrere Male vor einer Existenz- und Sinnkrise bewahrt.)

Heute ist ein Listen-Tag. Listen-Tage mag ich ganz besonders, denn sie fühlen sich strukturiert, ordentlich und aufgeräumt an. Was natürlich nicht der Wirklichkeit entspricht, aber es kann zuweilen ganz gesund sein, sich einer solchen Illusion hinzugeben. Listen kann man für alles Mögliche verfassen: den Hausputz, (un)gelesene Bücher, (un)gesehene Filme, Pizzalieferdienste, den Einkauf, Sommerpläne, und so weiter und so fort – wie dem auch sei: Listen sind ausgezeichnete Aufräumer. Gedankenaufräumer, wenn man so will. Ich habe heute gleich drei geschrieben.

Drei Indikatoren für meinen Eintritt ins Erwachsenendasein:

♥ Das Leben scheint viele unangenehme Überraschungen bereitzuhalten. Aber alles geht vorrüber. Auch die Pubertät. (Oder???)

♥ Erkenntnis des Tages: Man braucht nur zwei Dinge, um zu überleben und glücklich zu sein. Schlaf, und Essen. Schlafen ist toll.

♥ Ich staube ohne Aufforderung einer anderen Person meine Bücher ab, ich putze freiwillig meine Fenster. Und es macht sogar Spaß.

Für das erfolgreiche Durchleben der Prüfungsphase ist Folgendes essenziell:

♥ Systematische Kürzung von To-Learn-Listen, um a) den Überblick zu behalten und b) nicht das Gefühl zu haben, niemals alles schaffen zu können. (Auch und besonders zu Gunsten des eigenen Wohlbefindens unbedingt anzuwenden.)

♥ Den Schokoladenvorrat niemals ganz aufbrauchen. Stets für Nachschub sorgen.

♥ Nervenzehrende (Schrägstrich unaushaltbare) Vorlesungen und Seminare ausfallen lassen. Jetzt. Erst. Recht.

♥ Nicht kochen, sondern Pizza bestellen. So gewinnt man Zeit, die man effektiv zum Lernen nutzen kann.

♥ Netflix und Amazon Prime kündigen. Oder eine sadistische Mitbewohnerin bitten, das Passwort heimlich zu ändern.

♥ Kopfdurchlüftungsstrategie: Doppelten Espresso trinken, Sportsachen anziehen, Kopfhörer rein und ab durch die Mitte! Joggen macht im Wald am meisten Spaß, aber der Park nebenan tut’s auch.

Meine Running Playlist

♥ Alles von Counterfeit, aber besonders: Romeo, Addiction.

♥ Camila Cabello, Crying in the Club

♥ Clean Bandit, Tears

♥ The Bangles, Hazy Shade of Winter

♥ Scorpions, Rock You Like A Hurricane

♥ Stranger Things, Theme Song

 

Und jetzt zurück an den Schreibtisch! Bis später!
Grüße ♥ Katinka

Ein Gedanke zu “WORKING Title (jetzt echt)

  1. „Erkenntnis des Tages: Man braucht nur zwei Dinge, um zu überleben und glücklich zu sein. Schlaf, und Essen. Schlafen ist toll.“
    Glaub mir Katinka, auch Erwachsene (sogar ü50), brauchen mindestens DREI Dinge, um glücklich zu sein.

    Gefällt 1 Person

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