BLOGROLL Leben statt streben: Am Boden

In der Stadt sind viele Menschen unterwegs. Einige schlendern von einem Geschäft zum Nächsten und lassen sich von ihrm Konsumrausch davontragen. Andere hetzen mit verbissenem Gesicht und Coffee-to-go-Becher in der Hand an einem vorbei. Über der Schulter einer Studentin hängt ein abgenutzter Leinenbeutel, aus dem das Grün von einem Bund Karotten hervorlugt, den sie vermutlich gerade auf dem Marktplatz erstanden hat. Ein älteres Ehepaar zieht die Tür zur Teestube auf und verschwindet zusammen mit dem kurzen Dufthauch von Apfelstrudel und Kaffee. Eine junge Mutter zerrt ihr schreiendes Kind zum nächsten Eisstand. Vermutlich, damit es endlich Ruhe gibt.

Ruhe.

Da sind noch ein paar Menschen. Dort. Könnt ihr sie nicht sehen?

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