Kreative FOTO-Projekte | Geschenkideen & Dekoration

in Zusammenarbeit mit fotofabrik.de ♥

Dass der Herbst begonnen hat, lässt sich durch dreierlei feststellen:
1* Meine Mitbewohnerin kauft ihren ersten Kürbis und verspeist ihn sofort. Danach gibt es jeden Tag Kürbis. Kürbispüree. Kürbissuppe. Kürbis aus dem Ofen. In welcher Form – egal, hauptsache Kürbis. 2* Ich ziehe morgens meine Kuschelsocken an und sitze mit einer Tasse Tee am Schreibtisch, eingepackt in einen übergroßen Wollpullover. 3* Es duftet. Nach Teelichtern (in meinem Zimmer), heruntergefallenen Blättern (im Park), nach Regen (so ganz allgemein) und nach Kürbis, natürlich.

Im Sommer ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit. Wenn er dann da ist, muss ich mich erst einmal an ihn gewöhnen. An seine vielen Wolken und an das unbestimmte Gefühl, dass etwas zu Ende geht. Manchmal werde ich dann ein bisschen traurig. Und fange an, Gedichte von Rilke zu lesen. (Ob das eine gute Idee ist, weiß ich nicht. Was ich weiß: Der Typ ist ein Genie.)

Uns überfüllts. Wir ordnens. Es zerfällt.
Wir ordnens wieder und zerfallen selbst.
Wer hat uns also umgedreht, daß wir,
was wir auch tun, in jener Haltung sind
von einem, welcher fortgeht? Wie er auf
dem letzten Hügel, der ihm ganz sein Tal
noch einmal zeigt, sich wendet, anhält, weilt –,
so leben wir und nehmen immer Abschied.

Vielleicht fasziniert mich die Fotografie deswegen so sehr. Ein Bild ist wie eine offene Tür zwischen mir und einer Erinnerung. Ich muss immer wieder Abschied nehmen, aber der Moment bleibt sichtbar, greifbar. Manchmal zeigt ein Bild genau das, was ich gesehen habe. Manchmal zeigt ein Bild genau das, was ich gefühlt habe. Manchmal möchte ich einfach sichergehen, dass ich nicht vergesse.

Alle meine Fotos landen früher oder später (meistens eher später) auf einer Festplatte. Dort sollen sie aber nicht bleiben. Sonst guckt die sich ja keiner mehr an, und das wäre wirklich schade. (Nur das Foto, auf dem meine Gesichtsfarbe der einer überreifen Tomate ähnelt, das darf gern für immer in den Untiefen der digitalen Ordner verschollen bleiben.) Es gibt soooo viele Möglichkeiten, Fotos kreativ zu inszenieren. Tausend, mindestens. Naja, hier sind schon mal sieben.

Erinnerungen verschenken * POLAROIDS

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Ab jetzt wird gespart! Für eine Sofortbildkamera. Polaroid-Fotos sind im (alleraller) wahrsten Sinne des Wortes Momentaufnahmen. Zack! Schnell wird ein Foto gemacht, aber auch nur eins. Es gibt keine digitale Kopie. Keine 300 Aufnahmen, von denen 299 wieder gelöscht werden. Nur ein einziges, einzigartiges Foto. Da ich ganz schlecht im Sparen bin und bis Weihnachten noch mehr als drei Monate vergehen, werde ich schummeln müssen. Das heißt: So tun, als ob ich eine Sofortbildkamera besitze. Digitale Fotos lassen sich nämlich im Polaroid-Stil ausdrucken (zum Beispiel auf fotofabrik.de).

Einrahmen * aber nicht einfach nur so

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Wenn ich nicht schon so sehr auf den Herbst eingestimmt wäre, hätte ich den Holzrahmen mit Muscheln beklebt (das geht übrigens ganz einfach mit einer Heißklebepistole – nur gut auf die Finger aufpassen, ich verbrenne mich jedes Mal).

Persönliche Postkarten verschicken

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Fröhöliche Weih … – nein, stopp. (Der Supermarkt um die Ecke ist Schuld, da gibt’s schon seit drei Wochen Stollen.) Ich verschicke gern Postkarten, nicht nur zu Weihnachten! Am liebsten selbstgemachte. Pappkarton zuschneiden, Foto draufkleben, Rückseite beschreiben, Briefmarke drauf – fertig. Eine noch einfachere (und originellere) Variante: Polaroids verschicken!

Foto-Pinnwand

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Foto-Pinnwand? Das geht? (Ja, tatsächlich, zum Beispiel hier.) Ich war auch erst überrascht, und dann begeistert: Kork ist nämlich ein sehr nachhaltiges Material, zu hundert Prozent natürlich und recycelbar, gewonnen durch umweltschonende Verfahren. Davon abgesehen ist so eine Pinnwand, bedruckt mit dem eigenen Foto, ein tolles Geschenk. Wenn man sie denn, einmal ausgepackt, wieder hergeben möchte. (Ich möchte nicht. Nö, die ist so schön, die behalte ich. 😉 )

Foto im Glas

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Die Biscotti sind zwar schon alle, aber das Bild (aufgenommen in Rom) erinnert mich ständig daran, dass ich für Nachschub sorgen muss. (So ein kleiner Stollen würde auch in das Glas passen. Vielleicht tausche ich das Bild bei Gelegenheit mal aus. #ohtannenbaum)

Mini-Fotoalbum

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Das passt in jedes Portmonnaie: Einfach einen Pappstreifen ausschneiden, wie eine Ziehharmonika falten und mit Bildern bekleben. Ein schönes Geschenk für Menschen, die auf Reisen gehen. Oder für Mitbewohnerinnen, die ausziehen. (Die eine Minute Fußweg ist eine Minute zu viel, Lotta.)

Foto-Notizbuch

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Dieses Notizbuch gibt es nur ein einziges Mal auf der Welt, ich habe es nämlich selbst gestaltet (und zwar hier). Es gefällt mir wirklich außerordentlich gut, dabei sind die Seiten noch ganz leer. Das wird sich aber schnell ändern! In so ein Notizbuch kann man nicht nur Ideen hineinschreiben, sondern To-Do-Listen, Not-To-Do-Listen, Rezepte, Wünsche und Träume, zum Beispiel. Man kann es außerdem fast überall mit hinnehmen. Ich habe schon mindestens fünf Notizbücher in Gebrauch – jedes einzelne hat seine Berechtigung. Wofür ich dieses wohl verwende?

Was macht ihr mit euren Fotos? Doch nicht nichts, hoffe ich. Habt ihr noch ein paar andere Ideen? Ich freue mich auf eure Kommentare! Grüße ♥ Katinka

P.S.: Die Außentemperatur heute: 28 Grad Celsius. Das ist wirklich sehr witzig. Ich schreibe hier über den Herbst, und der Hochsommer kehrt zurück, Mitte September. Hallo, Klimawandel. Wir brauchen mehr Klamotten aus Kork! Das ist kein Witz.