Von Tiefkühlpizzen, Vernunft und Kindheitserinnerungen | außerdem: eine Anleitung (Überraschung!) + Outfit

Es ist kurz nach drei (Uhr nachmittags), ich befinde mich auf dem Weg nach Hause, die (bereits offene) Tafel Schokolade in der linken Hand, eine Tiefkühlpizza unter den rechten Arm geklemmt. Wer um alles in der Welt hat diese Dinger erfunden? Sie sind das Gegenteil von gesunder und ausgewogener Ernährung und so. Und deswegen auch genau das, was ich jetzt brauche. Irgendwo zwischen „die Welt ist gemein“ und „ich fühle mich schlecht“ habe ich beschlossen, etwas Unvernünftiges zu tun. Ich hätte mir auch die Haare färben können. Aber mir war einfach mehr nach Pizza.Weiterlesen »

Bunte Blätter, Regenwetter | Outfit (oder: von MODE, STIL und anderen Kontroversen)

Als wir durch den Park spazierten, eine hübsche Stelle zum Fotografieren suchten und meine gute Freundin schließlich die Kamera aus ihrer Tasche holte, fragte sie mich, über welches Thema ich denn später schreiben wolle.

Gute Frage.

Normalerweise entscheide ich das spontan. Und normalerweise schreibe ich dann gar nicht über Mode (oder Stil oder Trends), sondern über etwas, das mich sehr beschäftigt. Nun ist es aber genau das, was mich gerade beschäftigt, und so wird dieser Beitrag wohl eine kleine Sammlung von Gedanken, die zusammengesetzt (wie zu einem Mosaik) das ergeben, was Mode für mich ist. Ein Durcheinander, aus dem ich immer wieder einzelne Teile herausfischen und dann neu zusammenfügen kann.Weiterlesen »

Die Kraft der positiven Gedanken | Spiritualität für Anfänger (+ Outfit)

Vor Kurzem habe ich, auf Drängen einer sehr guten Freundin hin, einen Charaktertest im Internet gemacht. Das Ergebnis war erschreckend genau. Und über eine Frage musste ich ein wenig länger nachdenken: Findest du Übersinnliches interessant? Ja, finde ich. Allerdings ist diese Frage wirklich schwierig zu beantworten, wenn man selbst noch gar nicht weiß, was „übersinnlich“ eigentlich bedeutet. Jeder hat da schließlich seine eigenen Vorstellungen. (Überhaupt sind Definitionen doch nur Versuche, sich der Bedeutung eines Wortes anzunähern.) Ich finde Übersinnliches interessant, weil es nicht greifbar ist. Und weil es etwas ist, das weder be- noch widerlegt werden kann. Ich kann also glauben, woran ich möchte. Denn wie soll jemand etwas für falsch oder richtig erklären, das bloß der andere spüren kann? (Gar nicht, ätsche-bätsch.)Weiterlesen »

Roma Capitale | Outfit

Völlig verschwitzt und kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch bogen wir in eine enge Seitengasse ein. Abseits der Menschenmassen warfen die Häuser lange Schatten und die Luft war zwar kühler, aber kaum frischer. Rote Motorräder standen in einer langen Reihe auf der einen, Fahrräder auf der anderen Seite. Wir spazierten vorbei an winzigen Plätzen mit Springbrunnen und Häusern, deren bewachsene Dachterrassen zum Ausruhen einluden. Immer weiter liefen wir, bis tief hinein in das weit verzweigte Netz der Straßen und Gassen Pariones.Weiterlesen »

Wie ich studiere ohne zu studieren | eine Anleitung (+ Outfit)

Hallo, hallo, HALLO! (Wenn man zu 60 Prozent aus Koffein besteht, sind überschwängliche Begrüßungen erlaubt. Erklärungen folgen später.)

Wie geht es euch?? Genauso gut wie mir? Ich hoffe es! Vor fast drei Wochen bin ich (endlich) richtig in Leipzig, meinem neuen, zweiten Zuhause, angekommen. Und nun teste ich das WG-Leben. Die Kurzfassung: Ich fühle mich pudelwohl und habe (ganz ganz) tolle Mitbewohner. (Mitbewohnende … Ethnologie-Studierende fühlen sich nach spätestens zwei Semestern dazu verpflichtet, alles zu gendern, was nicht bei drei auf dem Baum ist.) Dass 17 Tage seit meinem Einzug vergangen sind, kann ich kaum glauben. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, eine Zeitmaschine hätte mich am Umzugstag eingesaugt und drei Wochen später hier, am Leipziger Bahnhof, wieder ausgespuckt. Ich bin auf dem Weg nach Hause (also nach Hause Hause … na, ihr wisst schon). Und versuche, die Zeit in Leipzig zu rekapitulieren. Im Zug funktioniert das ganz gut. Es geht immer vorwärts und weiter und weiter und das Zurückgebliebene bleibt genau da, wo es soll.Weiterlesen »

Von Rhabarberkuchen, Zimmerpflanzen und Melancholie (plus Blog-Tipp)

Mal ganz ehrlich (wirklich, wirklich ehrlich): Was möchtet ihr niemals in eurem Leben missen? Ist es die Schokolade mit ganzen Haselnüssen, der Geruch nach Schnee oder die Lieblingshose? Das erste Sommerwochenende, selbstgemachte Erdbeermarmelade oder eure Zimmerpflanze? (Meine habe ich Christopher getauft. Bis jetzt fühlt er sich sehr wohl in seinem, also meinem Zimmer. Mal sehen, wie viele Male ich vergessen kann, ihn zu gießen, bevor er sich ernsthaft beschwert.) Mir ist klar, dass es bedeutendere Dinge gibt als Erdbeermarmelade oder Zimmerpflanzen (entschuldige, Christopher): Familie und Freunde und gutes Essen. Aber wir schulden großartigen kleinen und manchmal auch unangenehmen „Nebensächlichkeiten“ ein Dankeschön. Fünf Dinge, die ich niemals missen möchte …Weiterlesen »

Darf ich vorstellen: die Kreativität | Outfit

Arrrrgh. Ich hasse das. Wenn ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll. Wenn ich Lust habe, den Blog mit neuen Beiträgen zu füttern, mir aber einfach kein Thema einfällt, über das es sich zu schreiben lohnt. Das ist, als ob ein schwarzes Loch über meinem Kopf alle Kreativität wegsaugt. Dabei macht es so ein schlürfendes Geräusch. Ätzend ist das.

Zum Glück gibt es tolle Freundinnen, die einen von solch miserablen Zuständen ablenken. Zum Beispiel durch lange Foto-Sessions. Die garantiert immer helfen. Den Kopf durch- und das schwarze Loch wegpusten.Weiterlesen »