Wir waren alle … | Flashback

Puh, wenn ich mich bloß an das Geräusch der Schulklingel erinnere, wird mir leicht übel. Nicht, dass ich so sehr unter der Lernerei oder blöden Lehrern gelitten hätte (nur ein bisschen, unter Letzterem). Nein, eigentlich hat mir Schule sogar Spaß gemacht. In der Oberstufe. An Freitagen. Mit Ausblick auf ein sonniges Sommerwochenende. Im Ernst Leute, wünscht sich einer von euch, wieder in die Schule gehen zu können? Nun, sicher kommt es darauf an, was ihr gerade so macht. Ob ihr arbeitet, studiert, oder eure neu gewonnene Freiheit im Ausland lebt.Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Von Hausarbeiten, Landluft und … Babykatzen!!

Hallo ihr da draußen!

Ich wünschte, es würden regelmäßiger Beiträge auf dem Blog erscheinen – aber wie heißt es so schön: Zur Zeit bin ich anderweitig eingebunden (der erste Satz und gleich zwei Floskeln, ein neuer Rekord in Sachen „wie schreibe ich einen stilvollen Blogeintrag … nicht“). Auf mich warten noch zwei Hausarbeiten, ungefähr dreitausendvierhundertundzweiundfünfzig Arabisch-Vokabeln und ganz viel italienische Grammatik. Juhu. Zumindest hat die vorlesungsfreie Zeit begonnen, ich kann also arbeiten wo und wann ich möchte. Sieben Uhr morgens mit einem (sehr starken) Espresso im Garten zum Beispiel – nicht, dass dies besonders wahrscheinlich wäre, mein Schlafbedürfnis verdoppelt sich zu Hause immer. Was mit Sicherheit an der frischen Luft liegt. Nach der Prüfungsphase ist mein Bedürfnis nach Ruhe, Natur und eben dieser frischen Luft praktisch unersättlich – kriegt man in der Großstadt aber alles nicht. Nicht richtig. Wer vom Lande kommt (oder aus einer Kleinstadt), versteht mich. Oder? Glücklicherweise habe ich eine beträchtliche (fast unübersichtliche) Anzahl von Tanten und Onkeln, von denen einige mitten in der Natur leben, in der Nähe eines kleinen Bauernhofes mit Pferden und Babykatzen. Babykatzen!! 😉 Das Aussortieren der vielen Bilder fiel uns gar nicht leicht, aber bei knapp 1000 Fotos musste eine (naja – „kleine“) Auswahl getroffen werden.Weiterlesen »

Warum uns die Prüfungsphase fertig macht und was dagegen hilft | eine Deeskalationsstrategie

Für Esti. Und Lotta und Freddie und Caro.
Sonntagabend, zwischen WG-Küche und Bad auf dem Flur, 17:49 Uhr

»Hast du heute Abend schon was vor? Wollen wir was Leckeres kochen und dann Sterne gucken gehen, im Park?«

»Nee, du, ich muss noch – «

»Lernen!! Ja, ich weiß. Aber mach‘ doch mal Pause. Sonst verknoten sich deine Gehirnwindungen noch. Und bei der Prüfung kommt dann nix mehr durch.«

»Meine eine Gehirnwindung meinst du? Die ist schon verknotet. Das war sie schon vor der Lernerei. Durch diesen komplett unverständlichen Text von Judith Butler. Lies niemals Judith Butler. Weißt du, die hat einfach keine – «

»Lenk nicht ab, du brauchst eine Pause. Punkt. Ich gehe auch einkaufen. Und besorge alles für Pizza und Tiramisu.«Weiterlesen »

Entspannung pur in der Prüfungszeit (nicht)

Hallo hallo, wie geht’s euch?
Draußen scheint die Sonne, es ist warm und nachher wird im Park gepicknickt. Klingt nach Urlaub? Schön wär’s – die Prüfungsphase ist noch nicht vorbei und deswegen gibt es heute auch nur ein Foto. Von einer Mohnblume im Kornfeld. Einer Schlafmohnblume, übrigens (vielleicht bringt ja schon das bloße Anschauen die nötige Entspannung).
Mehr Bilder von unserem Ausflug in die Natur (und Ziegenbabies!!) kommen bald.
Bis dahin! Grüße ♥ Katinka

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Voll das wilde Leben | Von Ursula, Gerd und Rotweinflecken

So Leute. Ich sitze im Zug auf dem Weg nach Hause und versuche, mich zu entspannen. Leider sitzt, mir direkt gegenüber, das nervigste Paar Rentner, das die Welt je gesehen hat. Ich nenne sie einfach mal Ursula und Gerd. Denn so sehen sie aus, wie Ursula und Gerd. Bestimmt haben sie schon gemerkt, dass ich gerade gemeine Sachen über sie schreibe. Oder zumindest Ursula hat es gemerkt – sie ist ohne Zweifel diese Art von Frau, die einen sofort und durch die Brille mit ihrem Röntgenblick durchschaut. Bloß nicht direkt in die Augen sehen.Weiterlesen »

Von Prioritäten, Bedürfnissen und Verantwortung

Meine Prioritätenliste: Zeit mit Freunden verbringen, studieren (wirklich und wahrhaftig, inklusive langen, komplizierten Vorlesungen und noch längeren, komplizierteren Texten – mehr dazu später), sporteln, essen, fotografieren, noch mehr Zeit mit Freunden verbringen, schlafen, lesen, bloggen. Bloggen. Ganz hinten. Wie konnte das passieren? Tja, es ist passiert. Und ich ärgere mich nicht darüber. Denn Prioritäten verschieben sich – mit unseren Bedürfnissen. Weiterlesen »

Für immer | und wieder #1

Hey Leute 🙂

ständig sitze ich vor meinem Laptop oder einem leeren Blatt Papier und versuche, meine Gedanken für den nächsten Beitrag in eine Form zu bringen – aber es will einfach nicht klappen. Deswegen habe ich ein bisschen in meinen Notizen gekramt und, naja, kein Gedicht, eher eine Folge von Worten gefunden. Die vom Leben erzählt: dem Nicht-anhalten-wollen, dem Drang, vorwärtszukommen. Immer weiter. Obwohl das Ende immer kommt, wir sehen es nur nicht. Weil wir es nicht sehen wollen? Oder weil wir es nicht können? Unsere Gesellschaft lebt linear, als wäre die Unendlichkeit das Ziel. Aber das ist es nicht, es ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung geht. Seht ihr, jetzt habe ich ja doch etwas geschrieben. Manchmal muss man einfach anfangen. Weiterlesen »

„One of the most important undertakings of our life“ | Gastbeitrag

Na ihr? Wie geht’s euch? (Mein kleiner Bruder würde jetzt fragen: Alles frisch im Gebüsch? Alles hot im Kompott? Dass ich dies gerade in einen Blogpost schreibe beweist, was für eine blöde Idee es ist, um halb sieben Uhr früh aufzustehen. Ohne Kaffee im Haus. Na dann gute Nacht, Marie.) Da auf dem Blog momentan Stillstand herrscht (momentan!! mit noch mehr Ausrufezeichen!!! bald geht’s wieder regelmäßiger weiter), ein bisschen Abwechslung bekanntlich gut tut und ich sehr kluge Freunde habe, die ebenso viel Spaß am Schreiben haben wie ich, folgt ein Gastbeitrag. Von der wunderbaren Morven. 🙂 Sie beschreibt Situationen, die ich gut kenne, fürchterlich Angst einjagen können aber mit ein paar Tricks zu bewältigen sind. Wie? Weiterlesen! Viel Spaß dabei und bis ganz bald ♥ Katinka


Mein Herz klopft. Schnell und kräftig, die Schläge vibrieren durch meinen Körper. Ich habe ein flaues Gefühl im Bauch. Meine Hände schwitzen und ich spüre, dass mein Kopf, besonders meine Ohren heiß werden. Sämtliche Muskeln scheinen angespannt zu sein.

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