Wer ich wirklich bin und was ich mache, wenn die Welt untergeht | Liebster Award + Lieblingsblogs

Juhuuuu – Corina & Denny (vom liebevoll geführten Blog Mampf die Welt) haben mich für den Liebster-Award nominiert ♥ Ich darf wieder Fragen beantworten und kleine Wegweiser im Bloggeruniversum aufstellen, euch also Schriftsteller und Fotografen aka Bloggerkollegen empfehlen, die ich regelmäßig im Internet besuche. Und die mich mit ihrer individuellen Art zu erzählen begeistern. 🙂

An dieser Stelle muss ich (offiziell und fast ohne schlechtes Gewissen) zugeben: Eigentlich bin ich ein kleiner Blog-Muffel. „Träum Weiter“ mit Beiträgen, Ideen und Fotos zu füttern finde ich großartig. Aber ich bin gar nicht gut darin, gleichzeitig viele andere Blogs zu verfolgen. (Blog-lese-Muffel.) Traurig – denn es gibt so viele wunderbare Seiten, die darauf warten, entdeckt zu werden – aber wahr. Es sind nur ein paar wenige Blogs, die ich euch (dann aber wärmstens) empfehlen kann. Dafür warte ich darauf, dass ihr mir all eure Lieblingsblogs in den Kommentaren verratet. 😉Weiterlesen »

WORKING Title (jetzt echt)

Hallo ihr lieben Leute,

eigentlich habe ich überhaupt gar keine Zeit, mich mit etwas anderem als der Uni zu beschäftigen. Aber da ich das leise Klappern der Computertastatur seit jeher als beruhigend und tröstlich empfunden habe, sei mir eine kleine Pause vom Lernen gewährt, was meint ihr? (Ich übertreibe natürlich wieder maßlos: Die „kleine“ Pause dauert nun schon eine halbe Stunde. Aber egal. Gesundheit geht vor, und das Schreiben eines Blogbeitrags hat mich schon mehrere Male vor einer Existenz- und Sinnkrise bewahrt.)

Heute ist ein Listen-Tag. Listen-Tage mag ich ganz besonders, denn sie fühlen sich strukturiert, ordentlich und aufgeräumt an. Was natürlich nicht der Wirklichkeit entspricht, aber es kann zuweilen ganz gesund sein, sich einer solchen Illusion hinzugeben. Listen kann man für alles Mögliche verfassen: den Hausputz, (un)gelesene Bücher, (un)gesehene Filme, Pizzalieferdienste, den Einkauf, Sommerpläne, und so weiter und so fort – wie dem auch sei: Listen sind ausgezeichnete Aufräumer. Gedankenaufräumer, wenn man so will. Ich habe heute gleich drei geschrieben.Weiterlesen »

Von Frust, Wutausbrüchen und Bahnfahrten

An manchen Tagen ist einfach der Wurm drin. Nichts will gelingen (ich schreibe das extra so, überzeugt davon, dass sich Welt und Universum gegen mich verschworen haben). Der Kaffee ist alle (das Klopapier auch), alle schönen Anziehsachen sind in der Wäsche, die Nacht war viel zu kurz (fünf Stunden Schlaf oder weniger reichen einfach nicht aus, um den Tag ohne grausame Zwischenfälle (in der Vorlesung einschlafen, die schlechte Laune an den Mitbewohnern auslassen, die Welt wahnsinnig ungerecht finden und sich in Selbstmitleid verlieren) zu überstehen. Lasse ich mich davon unterkriegen?!Weiterlesen »

Erkenntnis des Tages | UPDATE & frohes neues Jahr!

Hallo ihr da draußen, geht es euch gut? Ich hoffe es sehr. Das neue Jahr hat vor einer Woche begonnen, erst mit Regen, jetzt mit Sonnenschein, und sobald die Wolkendecke verschwunden war (sie ist wieder da, aber geben wir uns noch eine Weile der Illusion hin, sie hätte sich für längere Zeit verzogen), wurden auch meine Gedanken ganz leicht. Die Angst vor ellenlangen To Do-Listen und dem sich ankündigenden Stress (Januar = Prüfungsphase) ist vergessen. Jedenfalls bei mir. Vorerst. Also schnell die Zeit nutzen, um den Blog endlich wieder zum Leben zu erwecken. Lang ist’s her (so fühlt es sich an) und ehrlich gesagt wollte ich schon viel früher wieder loslegen, aber mir fehlte die Muse. So ist das mit der Kreativität, sie kommt und geht, wie es ihr beliebt. Egal, wie ich das finde. Noch nicht einmal eine Idee hatte ich – worüber sollte ich bloß schreiben?? Weiterlesen »

Ein Jahresrückblick ✩ wieso, weshalb, warum? | Adventskalender Türchen 11

Morven „Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ (Buddha)
Durchaus weise Worte, die man immer wieder irgendwo in abgewandelter Form hört oder liest. „Lebe im Hier und Jetzt“; „Konzentriere dich auf den Augenblick“ (Dieses Türchen ist gespickt mit Sprüchen und Zitaten, ihr seid vorgewarnt). Das ist schon richtig. Wir machen alle Fehler, erfahren Enttäuschungen, empfinden Schmerz. Aber: „Everything is temporary.“ Nichts hält für immer. Das kann einerseits unfassbar traurig, aber eben auch unglaublich befreiend sein. Wir lernen aus unseren Fehlern, akzeptieren Enttäuschungen, überwinden den Schmerz. Die Vergangenheit ist eben das: vergangen. Und wir sollten nicht in ihr leben, sondern in diesem gegenwärtigen Moment. Aber…Weiterlesen »

Wie feiert man eigentlich Weihnachten in … England? | Adventskalender Türchen 10

Morven Jeder, der mich kennt, weiß (und ist genervt davon), dass ich eigentlich für fast alle Situationen des Alltags immer eine passende Geschichte aus England parat habe. 😊 Ich habe dort ein Jahr lang bei einer Gastfamilie gelebt und einiges über Land und Leute erfahren. Viele Dinge vermisse ich schrecklich, wie zum Beispiel die englische Höflichkeit und den englischen Sinn für Humor, aber auch die unglaublich leckeren Sunday Roasts meiner Gastmutter – insbesondere the culmination of all roasts: Christmas Dinner. Ein Sunday Roast wäre in Deutschland der „Sonntagsbraten“, den es, glaube ich, in vielen Familien nur noch manchmal bei Oma gibt. In England wird er aber sehr oft zum Abendessen am Sonntag gegessen. Ein typischer roast besteht aus einer Sorte Fleisch, also Huhn oder Schwein zum Beispiel; gebratenen Kartoffeln, Möhren und Pastinaken oder anderem Gemüse; Yorkshire Puddings (fluffige brötchenartige Backwaren, die außen wunderbar knusprig sind) und Gravy Sauce. Yum. Beim Christmas Dinner meiner Gastfamilie gab es, natürlich, Truthahn und Cranberry Sauce. Und ich kann euch sagen, es war mit das Beste, was ich je gegessen habe. Von wegen, die Engländer können nicht kochen. 😉Weiterlesen »

Noch ein Rezept ✩ Gefüllte Bratäpfel | Adventskalender Türchen 9

Es gibt zwei Gründe, warum ich das Weihnachtsfest ganz besonders mag: Kartoffelsalat, und Würstchen. À la Mama. An Heiligabend wünsche ich mir immer, mein Magen wäre doppelt so groß – um nicht (schon) nach der dritten Portion aufgeben zu müssen. Ähnlich verhält es sich mit einem Gericht, welches von der Familie mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet wurde. Bratapfel. Braaaaaatapfel. Mit Marzipan und Mandeln und Butter und Rosinen und Zimt und … mehr braucht es nicht, um euch zum Nachbacken zu überreden, oder? Ganz ehrlich, ich hatte euch doch schon bei Mandeln, richtig? Na dann los! Ab in die Küche, die Winter-Weihnachts-Leckerei vorbereiten, Freunde einladen, genießen. ♥Weiterlesen »

Eine Geschichte | Adventskalender Türchen 8

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen. Naja, eigentlich wurde sie schon erzählt. Von einem Mann, der Henning Sußebach heißt. Vor drei Jahren, in einer Zeitung. Die Geschichte ist so schön, so wunderbar, dass ich finde, ihr alle solltet sie lesen. Es geht um Verzicht und Vertrauen. Vertrauen wächst, dachte ich, nur langsam. Vertrauen, dachte ich, haben wir nur gegenüber Menschen, die wir wirklich kennen – zu Recht. Aber so ist das nicht. Auch Fremden können wir vertrauen, vorausgesetzt, wir haben keine Angst vor ihnen. Vorausgesetzt, wir sehen nicht nur Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten. Vorausgesetzt, wir versuchen, zu verstehen. Eigentlich ist uns das Unbekannte doch nur so lange unheimlich, bis wir es näher kennenlernen. Vorurteile verschwinden, wenn wir vertrauen. Und die Welt wäre schöner, wenn wir alle ein bisschen mehr so wären, wie Josef Heeg. Weiterlesen »

Weihnachtsbaumschmuck basteln | Adventskalender Türchen 7

Es gibt doch bestimmt in jeder Familie diesen einen Stern, den man mal im Kindergarten gebastelt und einem Familienmitglied zu Weihnachten geschenkt hat. Der seitdem jedes Jahr wieder herausgeholt und an seinem Ehrenplatz am Weihnachtsbaum aufgehängt wird (egal, wie grässlich er aussieht). Wer gerade angefangen hat, heftig mit dem Kopf zu nicken, darf sich jetzt die Kiste mit dem Weihnachtsbaumschmuck schnappen. Und ausmisten. Der mit Wachs bekleckerte Engel aus Ton – kann weg, der dunkelgrüne gefilzte Tannebaum –  muss weg (der war doch eigentlich schon vor fünf Jahren nicht mehr vertretbar), der Strohstern mit den abgeknickten Zacken … oh nein, der bleibt! Der ist von Oma. Weiterlesen »