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Der Typ, der mir gegenübersteht, ist nicht besonders groß. Er trägt eine Sonnenbrille und eine dunkelblaue Jacke. In der linken Hand hält er eine Flasche Bier. „Sie haben aber schöne Beine“, sagt er und kommt auf mich zu. Ich weiche zurück. Plötzlich bleibt er stehen. „Heil Hitler“, ruft er und hebt den rechten Arm. Er lacht. Ich sage gar nichts. Zwischen den Plattenbauten der Stuttgarter Allee ist Leipzig mir fremd.

aus: Zwischen Haus Nummer 17 und Allee-Center / Kategorie: Gesellschaft … und ich

Die Wirklichkeit zerbricht
ins Mosaik
da, wo wir uns aneinanderreihen
Bild um Bild.

aus: Mosaik / Kategorie: Geschichten & Gedichte

Schreist laute Ideen in meine tauben Ohren
Tanzt Cha-cha-cha zu Faith no more
(Bosse)

aus: Dein Hurra / Kategorie: Fotostrecken

Wir mussten nicht weit laufen zum Strand, kaum fünfzehn Minuten und das Meer lag vor uns wie ein Spiegel, der von einigen Wellen durchbrochen das dunkle Blau des Himmels reflektierte. Die Ebbe hatte das Wasser ein Stück zurückgedrängt und die wenigen Menschen, die außer uns am Abend spazieren gingen, bewegten sich fast außer Sichtweite. Nicht weit weg stand auf einem kleinen Hügel ein Leuchtturm. Der Wind bließ mir die Haare aus dem Gesicht, feine Sandkörner brannten mir in den Augen. Ich hielt sie trotzdem offen, denn ich hatte bisher kaum etwas Schöneres gesehen.

aus: Sechs gute Gründe für einen Ausflug nach Andalusien / Kategorie: Luftpost

Voilà: Pasta in einer cremigen Sauce, fertig in zehn Minuten, der Hunger ist gestillt (die schlechte Laune wieder weg) und der Kühlschrank leer. So konnte ich die WG verlassen, ohne Angst haben zu müssen, dass ich bei meiner Rückkehr Lebensmittel vorfinde, die so aussehen, als seien sie kurz davor, wegzulaufen. Von selbst, meine ich. Mit kleinen grünen, behaarten Beinchen. Uaaah. Denken wir nicht weiter darüber nach.
Obwohl …

aus: Spicy Pasta mit Zucchini & Tomate / Kategorie: Schnaps & Schokolade