Roma Capitale | Outfit

Völlig verschwitzt und kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch bogen wir in eine enge Seitengasse ein. Abseits der Menschenmassen warfen die Häuser lange Schatten und die Luft war zwar kühler, aber kaum frischer. Rote Motorräder standen in einer langen Reihe auf der einen, Fahrräder auf der anderen Seite. Wir spazierten vorbei an winzigen Plätzen mit Springbrunnen und Häusern, deren bewachsene Dachterrassen zum Ausruhen einluden. Immer weiter liefen wir, bis tief hinein in das weit verzweigte Netz der Straßen und Gassen Pariones.Weiterlesen »

Giftiges Make-Up | gut zu wissen

Beepbeep, beepbeep, beep … Der Wecker klingelt wie immer viel zu früh. Also: Bettdecke über den Kopf ziehen und noch fünf Minuten schlummern. Dann ab unter die Dusche. Nach einem großen Kaffee und dem Frühstück erwachen die Lebensgeister langsam. Bis 11 Uhr morgens laufe ich, wie mein Papi immer sagt, auf Autopilot. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich beim Schminken vor dem Spiegel nie darüber nachgedacht habe, was ich mir da eigentlich ins Gesicht schmiere. Nämlich hormonelle und krebserregende Schadstoffe, Erdöl und Allergene. Äh, IH?!Weiterlesen »

Wir waren alle … | Flashback

Puh, wenn ich mich bloß an das Geräusch der Schulklingel erinnere, wird mir leicht übel. Nicht, dass ich so sehr unter der Lernerei oder blöden Lehrern gelitten hätte (nur ein bisschen, unter Letzterem). Nein, eigentlich hat mir Schule sogar Spaß gemacht. In der Oberstufe. An Freitagen. Mit Ausblick auf ein sonniges Sommerwochenende. Im Ernst Leute, wünscht sich einer von euch, wieder in die Schule gehen zu können? Nun, sicher kommt es darauf an, was ihr gerade so macht. Ob ihr arbeitet, studiert, oder eure neu gewonnene Freiheit im Ausland lebt.Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Von Hausarbeiten, Landluft und … Babykatzen!!

Hallo ihr da draußen!

Ich wünschte, es würden regelmäßiger Beiträge auf dem Blog erscheinen – aber wie heißt es so schön: Zur Zeit bin ich anderweitig eingebunden (der erste Satz und gleich zwei Floskeln, ein neuer Rekord in Sachen „wie schreibe ich einen stilvollen Blogeintrag … nicht“). Auf mich warten noch zwei Hausarbeiten, ungefähr dreitausendvierhundertundzweiundfünfzig Arabisch-Vokabeln und ganz viel italienische Grammatik. Juhu. Zumindest hat die vorlesungsfreie Zeit begonnen, ich kann also arbeiten wo und wann ich möchte. Sieben Uhr morgens mit einem (sehr starken) Espresso im Garten zum Beispiel – nicht, dass dies besonders wahrscheinlich wäre, mein Schlafbedürfnis verdoppelt sich zu Hause immer. Was mit Sicherheit an der frischen Luft liegt. Nach der Prüfungsphase ist mein Bedürfnis nach Ruhe, Natur und eben dieser frischen Luft praktisch unersättlich – kriegt man in der Großstadt aber alles nicht. Nicht richtig. Wer vom Lande kommt (oder aus einer Kleinstadt), versteht mich. Oder? Glücklicherweise habe ich eine beträchtliche (fast unübersichtliche) Anzahl von Tanten und Onkeln, von denen einige mitten in der Natur leben, in der Nähe eines kleinen Bauernhofes mit Pferden und Babykatzen. Babykatzen!! 😉 Das Aussortieren der vielen Bilder fiel uns gar nicht leicht, aber bei knapp 1000 Fotos musste eine (naja – „kleine“) Auswahl getroffen werden.Weiterlesen »

Warum uns die Prüfungsphase fertig macht und was dagegen hilft | eine Deeskalationsstrategie

Für Esti. Und Lotta und Freddie und Caro.
Sonntagabend, zwischen WG-Küche und Bad auf dem Flur, 17:49 Uhr

»Hast du heute Abend schon was vor? Wollen wir was Leckeres kochen und dann Sterne gucken gehen, im Park?«

»Nee, du, ich muss noch – «

»Lernen!! Ja, ich weiß. Aber mach‘ doch mal Pause. Sonst verknoten sich deine Gehirnwindungen noch. Und bei der Prüfung kommt dann nix mehr durch.«

»Meine eine Gehirnwindung meinst du? Die ist schon verknotet. Das war sie schon vor der Lernerei. Durch diesen komplett unverständlichen Text von Judith Butler. Lies niemals Judith Butler. Weißt du, die hat einfach keine – «

»Lenk nicht ab, du brauchst eine Pause. Punkt. Ich gehe auch einkaufen. Und besorge alles für Pizza und Tiramisu.«Weiterlesen »

Entspannung pur in der Prüfungszeit (nicht)

Hallo hallo, wie geht’s euch?
Draußen scheint die Sonne, es ist warm und nachher wird im Park gepicknickt. Klingt nach Urlaub? Schön wär’s – die Prüfungsphase ist noch nicht vorbei und deswegen gibt es heute auch nur ein Foto. Von einer Mohnblume im Kornfeld. Einer Schlafmohnblume, übrigens (vielleicht bringt ja schon das bloße Anschauen die nötige Entspannung).
Mehr Bilder von unserem Ausflug in die Natur (und Ziegenbabies!!) kommen bald.
Bis dahin! Grüße ♥ Katinka

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Voll das wilde Leben | Von Ursula, Gerd und Rotweinflecken

So Leute. Ich sitze im Zug auf dem Weg nach Hause und versuche, mich zu entspannen. Leider sitzt, mir direkt gegenüber, das nervigste Paar Rentner, das die Welt je gesehen hat. Ich nenne sie einfach mal Ursula und Gerd. Denn so sehen sie aus, wie Ursula und Gerd. Bestimmt haben sie schon gemerkt, dass ich gerade gemeine Sachen über sie schreibe. Oder zumindest Ursula hat es gemerkt – sie ist ohne Zweifel diese Art von Frau, die einen sofort und durch die Brille mit ihrem Röntgenblick durchschaut. Bloß nicht direkt in die Augen sehen.Weiterlesen »