9 Mal Kleinstadt-Liebe ♥

Das Leben in einer Kleinstadt ist oft genauso unspektakulär, wie man es sich vorstellt. Manchmal sogar langweilig. Oder richtig ätzend, wenn es wieder drei Tage am Stück regnet, man rein gar nichts zu tun hat und das Bedürfnis, sofort in einen Zug nach Berlin zu steigen, mit jeder Minute größer wird. Und trotzdem: Ich liebe (liebeliebeliebe) meinen Heimatort. Neun Gründe.Weiterlesen »

Letzter Gruß an den Sommer

Genau vor meinem Fenster steht eine Felsenbirne, deren Blätter sich mittlerweile orange-rot verfärbt haben, und immer wenn ich hinausschaue, freue ich mich auf … Weihnachten. Ja, wenn sich der Sommer dem Ende neigt, bin ich in Gedanken schon bei Kerzen, Lebkuchen und Marzipan. Hätte man mich vor einem Jahr nach meiner Lieblingsjahreszeit gefragt, hätte ich ganz schnell und absolut sicher mit „Sommer, und die Adventszeit“ geantwortet. Tatsächlich mag ich nur den ersten Teil des Winters, in denen ich Plätzchen backen und es mir gemütlich machen kann. Nach Neujahr macht die Kälte und das ewige Grau keinen Spaß mehr. Dieses Jahr ist irgendwas anders. Und ich weiß auch, was. Ich genieße den Herbst (man kann sich ja trotzdem schon auf Weihnachten freuen, oder?), und zwar mehr, als den Sommer. Jeden zweiten Tag gibt es Kürbis (eine gewisse WG-Mitbewohnerin hat mich mit ihrem Kürbis-Wahn angesteckt), im Park Kastanien sammeln war ich auch schon, und die tollen Farben überall!! Jetzt kann ich mich richtig vom Sommer in Deutschland verabschieden, ohne traurig zu sein. 🙂 Am besten mit ein paar Fotos aus dem Garten. Die wollte ich euch sowieso schon längst zeigen. Weiterlesen »

Brief an die Leiden•schaft

Geliebte Leidenschaft,

ich wollte dir schon länger einen Brief schreiben, und dich ein paar Sachen fragen. Wieso tauchst du manchmal ab, und unvermittelt wieder auf, ohne mir Bescheid zu sagen? Das ist anstrengend. Warum machst du mir einiges leichter, anderes schwerer? Und weshalb beruhigt mich deine Anwesenheit, wenn sie mich doch gleichzeitig elektrisiert? Ich stehe unter Strom, bin völlig aufgekratzt, kann nicht klar denken aber klarer als sonst, und bin froh, dass du da bist. Wann kommst du wieder? Ich brauche dich, jetzt, immer. Damit das Leben funktioniert. Denn ohne dich macht vieles keinen Sinn. Warum kann ich (mich) begeistern; lese, schreibe, erinnere ich mich; empfinde ich sehr intensiv? (Das war eine rhetorische Frage.)Weiterlesen »

Wir waren alle … | Flashback

Puh, wenn ich mich bloß an das Geräusch der Schulklingel erinnere, wird mir leicht übel. Nicht, dass ich so sehr unter der Lernerei oder blöden Lehrern gelitten hätte (nur ein bisschen, unter Letzterem). Nein, eigentlich hat mir Schule sogar Spaß gemacht. In der Oberstufe. An Freitagen. Mit Ausblick auf ein sonniges Sommerwochenende. Im Ernst Leute, wünscht sich einer von euch, wieder in die Schule gehen zu können? Nun, sicher kommt es darauf an, was ihr gerade so macht. Ob ihr arbeitet, studiert, oder eure neu gewonnene Freiheit im Ausland lebt.Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Von Hausarbeiten, Landluft und … Babykatzen!!

Hallo ihr da draußen!

Ich wünschte, es würden regelmäßiger Beiträge auf dem Blog erscheinen – aber wie heißt es so schön: Zur Zeit bin ich anderweitig eingebunden (der erste Satz und gleich zwei Floskeln, ein neuer Rekord in Sachen „wie schreibe ich einen stilvollen Blogeintrag … nicht“). Auf mich warten noch zwei Hausarbeiten, ungefähr dreitausendvierhundertundzweiundfünfzig Arabisch-Vokabeln und ganz viel italienische Grammatik. Juhu. Zumindest hat die vorlesungsfreie Zeit begonnen, ich kann also arbeiten wo und wann ich möchte. Sieben Uhr morgens mit einem (sehr starken) Espresso im Garten zum Beispiel – nicht, dass dies besonders wahrscheinlich wäre, mein Schlafbedürfnis verdoppelt sich zu Hause immer. Was mit Sicherheit an der frischen Luft liegt. Nach der Prüfungsphase ist mein Bedürfnis nach Ruhe, Natur und eben dieser frischen Luft praktisch unersättlich – kriegt man in der Großstadt aber alles nicht. Nicht richtig. Wer vom Lande kommt (oder aus einer Kleinstadt), versteht mich. Oder? Glücklicherweise habe ich eine beträchtliche (fast unübersichtliche) Anzahl von Tanten und Onkeln, von denen einige mitten in der Natur leben, in der Nähe eines kleinen Bauernhofes mit Pferden und Babykatzen. Babykatzen!! 😉 Das Aussortieren der vielen Bilder fiel uns gar nicht leicht, aber bei knapp 1000 Fotos musste eine (naja – „kleine“) Auswahl getroffen werden.Weiterlesen »

Entspannung pur in der Prüfungszeit (nicht)

Hallo hallo, wie geht’s euch?
Draußen scheint die Sonne, es ist warm und nachher wird im Park gepicknickt. Klingt nach Urlaub? Schön wär’s – die Prüfungsphase ist noch nicht vorbei und deswegen gibt es heute auch nur ein Foto. Von einer Mohnblume im Kornfeld. Einer Schlafmohnblume, übrigens (vielleicht bringt ja schon das bloße Anschauen die nötige Entspannung).
Mehr Bilder von unserem Ausflug in die Natur (und Ziegenbabies!!) kommen bald.
Bis dahin! Grüße ♥ Katinka

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Für immer | und wieder #1

Hey Leute 🙂

ständig sitze ich vor meinem Laptop oder einem leeren Blatt Papier und versuche, meine Gedanken für den nächsten Beitrag in eine Form zu bringen – aber es will einfach nicht klappen. Deswegen habe ich ein bisschen in meinen Notizen gekramt und, naja, kein Gedicht, eher eine Folge von Worten gefunden. Die vom Leben erzählt: dem Nicht-anhalten-wollen, dem Drang, vorwärtszukommen. Immer weiter. Obwohl das Ende immer kommt, wir sehen es nur nicht. Weil wir es nicht sehen wollen? Oder weil wir es nicht können? Unsere Gesellschaft lebt linear, als wäre die Unendlichkeit das Ziel. Aber das ist es nicht, es ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung geht. Seht ihr, jetzt habe ich ja doch etwas geschrieben. Manchmal muss man einfach anfangen. Weiterlesen »

„One of the most important undertakings of our life“ | Gastbeitrag

Na ihr? Wie geht’s euch? (Mein kleiner Bruder würde jetzt fragen: Alles frisch im Gebüsch? Alles hot im Kompott? Dass ich dies gerade in einen Blogpost schreibe beweist, was für eine blöde Idee es ist, um halb sieben Uhr früh aufzustehen. Ohne Kaffee im Haus. Na dann gute Nacht, Marie.) Da auf dem Blog momentan Stillstand herrscht (momentan!! mit noch mehr Ausrufezeichen!!! bald geht’s wieder regelmäßiger weiter), ein bisschen Abwechslung bekanntlich gut tut und ich sehr kluge Freunde habe, die ebenso viel Spaß am Schreiben haben wie ich, folgt ein Gastbeitrag. Von der wunderbaren Morven. 🙂 Sie beschreibt Situationen, die ich gut kenne, fürchterlich Angst einjagen können aber mit ein paar Tricks zu bewältigen sind. Wie? Weiterlesen! Viel Spaß dabei und bis ganz bald ♥ Katinka


Mein Herz klopft. Schnell und kräftig, die Schläge vibrieren durch meinen Körper. Ich habe ein flaues Gefühl im Bauch. Meine Hände schwitzen und ich spüre, dass mein Kopf, besonders meine Ohren heiß werden. Sämtliche Muskeln scheinen angespannt zu sein.

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