Noch mehr Lieblingslieder ✩ Weihnachtsmusik | Adventskalender Türchen 6

Hallo ihr da draußen! Geht es euch gut? Oder trauert ihr, wie ich, dem Schnee hinterher? Wie befürchtet hat der Dauerregen auch alle weihnachtlichen Gefühle weggespült. Da hilft keine Kerze und auch kein Tee mit Kirsch-Marzipan-Geschmack mehr. (Der übrigens sehr lecker schmeckt. Mit viel Honig.) Meine Gedanken wollen sich heute nicht so recht ordnen lassen. Ich schreibe und schreibe, aber auf dem Bildschirm vor mir erscheinen keine Sätze, nur Bruchstücke der Gedanken, durcheinander, zusammenhangslos. Mir gefällt nicht, was ich mache, ich bin unzufrieden. Nichts gelingt. Ein Gang durch den Garten? Bringt nichts (außer eiskalten, halb abgefrorenen Fingern und nassen Socken). Eine Folge Gilmore Girls? Bringt nichts. Schokolade? Bringt nichts!! Was ich brauche, ist ein großes Stück Gelassenheit. Mit Zuckerguss und kleinen essbaren Rosenköpfen, geformt aus Marzipan. Ja, darauf habe ich richtig Lust.Weiterlesen »

Mutmacher | Von Zügen, Schleiereulen und dem Licht am Ende des Tunnels

Es gibt immer wieder Momente (im Leben – eigentlich wollte ich das gar nicht schreiben, es klingt pathetisch), in denen ich nicht weiterweiß. Das fühlt sich so an, als ob der Zug, in dem ich sitze, nicht geradeaus, sondern mit gleichbleibender Geschwindigkeit im Kreis fährt, um schließlich und plötzlich mit lautem Quietschen abzubremsen. Vor einer  massiven Wand, die innerhalb von kürzester Zeit aus dem Boden gewachsen ist (wirklich, eben war die noch nicht da). Erst wird mir schwindelig, und dann schlecht. (Jetzt fällt mir auf: Metaphorisch ließe sich dieser Gefühlszustand auch durchaus treffend mit der Fahrt in einer Achterbahn beschreiben.) Was das für Momente sind, ist hier erst einmal unwichtig. Die Frage ist doch: Was macht man, wenn der Zug schon gegen die Wand gefahren ist? (Ist er natürlich nicht, es fühlt sich nur so an.) Warten, bis die Übelkeit von allein verschwindet? Etwas anderes bleibt einem doch gar nicht übrig, oder? Schließlich, und das ist es doch, was so unangenehm ist, weiß man nicht mehr weiter. Schluss. Aus. Ende. Das war’s. Von wegen Licht am Ende des Tunnels. Dahinten ist es sowas von tiefschwarz, nicht einmal eine Schleiereule würde sich hier noch zurechtfinden. Weiterlesen »

Nur ganz kurz: Von Investitionen und Langsamkeit.

Hallihallo 🙂 War auch so viel los bei euch, in der vergangenen Woche? Ich habe das Gefühl, mit alledem was ansteht, gar nicht mehr hinterherzukommen. Obwohl ich an dieser Stelle gestehen muss, weniger Zeit in die Uni und mehr Zeit in alles andere (kochen, backen, Freunde treffen, lesen, schlafen) investiert zu haben. Zeit investieren, klingt irgendwie komisch. Aber man kann sich schon bewusst dafür entscheiden, Arbeit oder Studium (manchmal ist auch beides das Gleiche) nicht auf den ersten, sondern den zweiten Rang der eigenen Prioritätenliste zu setzen. Dann ist eben mal wichtiger, zu leben (wie meine kluge Mama immer sagt). Weiterlesen »

Bunte Blätter, Regenwetter | Outfit (oder: von MODE, STIL und anderen Kontroversen)

Als wir durch den Park spazierten, eine hübsche Stelle zum Fotografieren suchten und meine gute Freundin schließlich die Kamera aus ihrer Tasche holte, fragte sie mich, über welches Thema ich denn später schreiben wolle.

Gute Frage.

Normalerweise entscheide ich das spontan. Und normalerweise schreibe ich dann gar nicht über Mode (oder Stil oder Trends), sondern über etwas, das mich sehr beschäftigt. Nun ist es aber genau das, was mich gerade beschäftigt, und so wird dieser Beitrag wohl eine kleine Sammlung von Gedanken, die zusammengesetzt (wie zu einem Mosaik) das ergeben, was Mode für mich ist. Ein Durcheinander, aus dem ich immer wieder einzelne Teile herausfischen und dann neu zusammenfügen kann.Weiterlesen »

9 Mal Kleinstadt-Liebe ♥

Das Leben in einer Kleinstadt ist oft genauso unspektakulär, wie man es sich vorstellt. Manchmal sogar langweilig. Oder richtig ätzend, wenn es wieder drei Tage am Stück regnet, man rein gar nichts zu tun hat und das Bedürfnis, sofort in einen Zug nach Berlin zu steigen, mit jeder Minute größer wird. Und trotzdem: Ich liebe (liebeliebeliebe) meinen Heimatort. Neun Gründe.Weiterlesen »

Letzter Gruß an den Sommer

Genau vor meinem Fenster steht eine Felsenbirne, deren Blätter sich mittlerweile orange-rot verfärbt haben, und immer wenn ich hinausschaue, freue ich mich auf … Weihnachten. Ja, wenn sich der Sommer dem Ende neigt, bin ich in Gedanken schon bei Kerzen, Lebkuchen und Marzipan. Hätte man mich vor einem Jahr nach meiner Lieblingsjahreszeit gefragt, hätte ich ganz schnell und absolut sicher mit „Sommer, und die Adventszeit“ geantwortet. Tatsächlich mag ich nur den ersten Teil des Winters, in denen ich Plätzchen backen und es mir gemütlich machen kann. Nach Neujahr macht die Kälte und das ewige Grau keinen Spaß mehr. Dieses Jahr ist irgendwas anders. Und ich weiß auch, was. Ich genieße den Herbst (man kann sich ja trotzdem schon auf Weihnachten freuen, oder?), und zwar mehr, als den Sommer. Jeden zweiten Tag gibt es Kürbis (eine gewisse WG-Mitbewohnerin hat mich mit ihrem Kürbis-Wahn angesteckt), im Park Kastanien sammeln war ich auch schon, und die tollen Farben überall!! Jetzt kann ich mich richtig vom Sommer in Deutschland verabschieden, ohne traurig zu sein. 🙂 Am besten mit ein paar Fotos aus dem Garten. Die wollte ich euch sowieso schon längst zeigen. Weiterlesen »

Brief an die Leiden•schaft

Geliebte Leidenschaft,

ich wollte dir schon länger einen Brief schreiben, und dich ein paar Sachen fragen. Wieso tauchst du manchmal ab, und unvermittelt wieder auf, ohne mir Bescheid zu sagen? Das ist anstrengend. Warum machst du mir einiges leichter, anderes schwerer? Und weshalb beruhigt mich deine Anwesenheit, wenn sie mich doch gleichzeitig elektrisiert? Ich stehe unter Strom, bin völlig aufgekratzt, kann nicht klar denken aber klarer als sonst, und bin froh, dass du da bist. Wann kommst du wieder? Ich brauche dich, jetzt, immer. Damit das Leben funktioniert. Denn ohne dich macht vieles keinen Sinn. Warum kann ich (mich) begeistern; lese, schreibe, erinnere ich mich; empfinde ich sehr intensiv? (Das war eine rhetorische Frage.)Weiterlesen »

Wir waren alle … | Flashback

Puh, wenn ich mich bloß an das Geräusch der Schulklingel erinnere, wird mir leicht übel. Nicht, dass ich so sehr unter der Lernerei oder blöden Lehrern gelitten hätte (nur ein bisschen, unter Letzterem). Nein, eigentlich hat mir Schule sogar Spaß gemacht. In der Oberstufe. An Freitagen. Mit Ausblick auf ein sonniges Sommerwochenende. Im Ernst Leute, wünscht sich einer von euch, wieder in die Schule gehen zu können? Nun, sicher kommt es darauf an, was ihr gerade so macht. Ob ihr arbeitet, studiert, oder eure neu gewonnene Freiheit im Ausland lebt.Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Von Hausarbeiten, Landluft und … Babykatzen!!

Hallo ihr da draußen!

Ich wünschte, es würden regelmäßiger Beiträge auf dem Blog erscheinen – aber wie heißt es so schön: Zur Zeit bin ich anderweitig eingebunden (der erste Satz und gleich zwei Floskeln, ein neuer Rekord in Sachen „wie schreibe ich einen stilvollen Blogeintrag … nicht“). Auf mich warten noch zwei Hausarbeiten, ungefähr dreitausendvierhundertundzweiundfünfzig Arabisch-Vokabeln und ganz viel italienische Grammatik. Juhu. Zumindest hat die vorlesungsfreie Zeit begonnen, ich kann also arbeiten wo und wann ich möchte. Sieben Uhr morgens mit einem (sehr starken) Espresso im Garten zum Beispiel – nicht, dass dies besonders wahrscheinlich wäre, mein Schlafbedürfnis verdoppelt sich zu Hause immer. Was mit Sicherheit an der frischen Luft liegt. Nach der Prüfungsphase ist mein Bedürfnis nach Ruhe, Natur und eben dieser frischen Luft praktisch unersättlich – kriegt man in der Großstadt aber alles nicht. Nicht richtig. Wer vom Lande kommt (oder aus einer Kleinstadt), versteht mich. Oder? Glücklicherweise habe ich eine beträchtliche (fast unübersichtliche) Anzahl von Tanten und Onkeln, von denen einige mitten in der Natur leben, in der Nähe eines kleinen Bauernhofes mit Pferden und Babykatzen. Babykatzen!! 😉 Das Aussortieren der vielen Bilder fiel uns gar nicht leicht, aber bei knapp 1000 Fotos musste eine (naja – „kleine“) Auswahl getroffen werden.Weiterlesen »