Wir waren alle … | Flashback

Puh, wenn ich mich bloß an das Geräusch der Schulklingel erinnere, wird mir leicht übel. Nicht, dass ich so sehr unter der Lernerei oder blöden Lehrern gelitten hätte (nur ein bisschen, unter Letzterem). Nein, eigentlich hat mir Schule sogar Spaß gemacht. In der Oberstufe. An Freitagen. Mit Ausblick auf ein sonniges Sommerwochenende. Im Ernst Leute, wünscht sich einer von euch, wieder in die Schule gehen zu können? Nun, sicher kommt es darauf an, was ihr gerade so macht. Ob ihr arbeitet, studiert, oder eure neu gewonnene Freiheit im Ausland lebt.Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Für immer | und wieder #1

Hey Leute 🙂

ständig sitze ich vor meinem Laptop oder einem leeren Blatt Papier und versuche, meine Gedanken für den nächsten Beitrag in eine Form zu bringen – aber es will einfach nicht klappen. Deswegen habe ich ein bisschen in meinen Notizen gekramt und, naja, kein Gedicht, eher eine Folge von Worten gefunden. Die vom Leben erzählt: dem Nicht-anhalten-wollen, dem Drang, vorwärtszukommen. Immer weiter. Obwohl das Ende immer kommt, wir sehen es nur nicht. Weil wir es nicht sehen wollen? Oder weil wir es nicht können? Unsere Gesellschaft lebt linear, als wäre die Unendlichkeit das Ziel. Aber das ist es nicht, es ist ein Wunschtraum, der nicht in Erfüllung geht. Seht ihr, jetzt habe ich ja doch etwas geschrieben. Manchmal muss man einfach anfangen. Weiterlesen »

„One of the most important undertakings of our life“ | Gastbeitrag

Na ihr? Wie geht’s euch? (Mein kleiner Bruder würde jetzt fragen: Alles frisch im Gebüsch? Alles hot im Kompott? Dass ich dies gerade in einen Blogpost schreibe beweist, was für eine blöde Idee es ist, um halb sieben Uhr früh aufzustehen. Ohne Kaffee im Haus. Na dann gute Nacht, Marie.) Da auf dem Blog momentan Stillstand herrscht (momentan!! mit noch mehr Ausrufezeichen!!! bald geht’s wieder regelmäßiger weiter), ein bisschen Abwechslung bekanntlich gut tut und ich sehr kluge Freunde habe, die ebenso viel Spaß am Schreiben haben wie ich, folgt ein Gastbeitrag. Von der wunderbaren Morven. 🙂 Sie beschreibt Situationen, die ich gut kenne, fürchterlich Angst einjagen können aber mit ein paar Tricks zu bewältigen sind. Wie? Weiterlesen! Viel Spaß dabei und bis ganz bald ♥ Katinka


Mein Herz klopft. Schnell und kräftig, die Schläge vibrieren durch meinen Körper. Ich habe ein flaues Gefühl im Bauch. Meine Hände schwitzen und ich spüre, dass mein Kopf, besonders meine Ohren heiß werden. Sämtliche Muskeln scheinen angespannt zu sein.

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Vom Abschied nehmen und finsteren Tagen | Fotostrecke

Na, auch schon drei Kilo Eis gegessen, den Regen- zum Sonnenschirm umfunktioniert und auf der Suche nach bezahlbaren Mini-Ventilatoren die Hoffnung aufgegeben? Das Wetter ist so prächtig, dass es schon fast wehtut (wortwörtlich: vergesst bloß nicht, euch einzucremen – käsig weiß zu bleiben ist eindeutig weniger schmerzhaft als Sonnenbrand – weiß ich seit gestern). Mit dem Stand der Sonne steigt die Laune aber leider auch die Gefahr, dass mein Kreislauf kollabiert. Und deswegen sitze ich jetzt in meinem abgedunkelten Zimmer und mache Pause. Vom lernen, lesen und studieren. Weiterlesen »

Von Rhabarberkuchen, Zimmerpflanzen und Melancholie (plus Blog-Tipp)

Mal ganz ehrlich (wirklich, wirklich ehrlich): Was möchtet ihr niemals in eurem Leben missen? Ist es die Schokolade mit ganzen Haselnüssen, der Geruch nach Schnee oder die Lieblingshose? Das erste Sommerwochenende, selbstgemachte Erdbeermarmelade oder eure Zimmerpflanze? (Meine habe ich Christopher getauft. Bis jetzt fühlt er sich sehr wohl in seinem, also meinem Zimmer. Mal sehen, wie viele Male ich vergessen kann, ihn zu gießen, bevor er sich ernsthaft beschwert.) Mir ist klar, dass es bedeutendere Dinge gibt als Erdbeermarmelade oder Zimmerpflanzen (entschuldige, Christopher): Familie und Freunde und gutes Essen. Aber wir schulden großartigen kleinen und manchmal auch unangenehmen „Nebensächlichkeiten“ ein Dankeschön. Fünf Dinge, die ich niemals missen möchte …Weiterlesen »

Nicht gut (genug) ?

Ich weiß gar nicht, ob ich schon einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben habe. Aber es beschäftigt mich so oft, dass sich auch ein Zweiter lohnen würde. Also los.

In den letzten Wochen wollte ich nicht schreiben. So gar nicht, nicht mal zwei, drei Sätze. Denn ich hatte das Gefühl, nichts sei gut genug. Kein Blog-Beitrag würde meinen und den Vorstellungen der anderen entsprechen, kein Wort würde an der richtigen Stelle stehen und kein Satz könnte jemanden dazu ermutigen, weiterzulesen. Ich wollte nicht schreiben, weil ich dachte, dass ich es nicht kann.Weiterlesen »

Darf ich vorstellen: die Kreativität | Outfit

Arrrrgh. Ich hasse das. Wenn ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll. Wenn ich Lust habe, den Blog mit neuen Beiträgen zu füttern, mir aber einfach kein Thema einfällt, über das es sich zu schreiben lohnt. Das ist, als ob ein schwarzes Loch über meinem Kopf alle Kreativität wegsaugt. Dabei macht es so ein schlürfendes Geräusch. Ätzend ist das.

Zum Glück gibt es tolle Freundinnen, die einen von solch miserablen Zuständen ablenken. Zum Beispiel durch lange Foto-Sessions. Die garantiert immer helfen. Den Kopf durch- und das schwarze Loch wegpusten.Weiterlesen »

Die Sache mit der Erfahrung

Wie schnell doch ein Jahr vergeht. Zwölf Monate waren früher eine lange Zeit. Heute vergehen sie in einem Affenzahn. Jede Sekunde wird zu einer Kostbarkeit. Warum rennt die Zeit plötzlich? Sie hat mich schon fast eingeholt. Und dann?

Es ist doch faszinierend, wie schnell ein Jahr vergeht, wenn viel passiert. Als würde ich nur einmal mit den Fingern schnipsen. Und zack! Vorbei. Was bleibt?Weiterlesen »