Wie ich studiere ohne zu studieren | eine Anleitung (+ Outfit)

Hallo, hallo, HALLO! (Wenn man zu 60 Prozent aus Koffein besteht, sind überschwängliche Begrüßungen erlaubt. Erklärungen folgen später.)

Wie geht es euch?? Genauso gut wie mir? Ich hoffe es! Vor fast drei Wochen bin ich (endlich) richtig in Leipzig, meinem neuen, zweiten Zuhause, angekommen. Und nun teste ich das WG-Leben. Die Kurzfassung: Ich fühle mich pudelwohl und habe (ganz ganz) tolle Mitbewohner. (Mitbewohnende … Ethnologie-Studierende fühlen sich nach spätestens zwei Semestern dazu verpflichtet, alles zu gendern, was nicht bei drei auf dem Baum ist.) Dass 17 Tage seit meinem Einzug vergangen sind, kann ich kaum glauben. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, eine Zeitmaschine hätte mich am Umzugstag eingesaugt und drei Wochen später hier, am Leipziger Bahnhof, wieder ausgespuckt. Ich bin auf dem Weg nach Hause (also nach Hause Hause … na, ihr wisst schon). Und versuche, die Zeit in Leipzig zu rekapitulieren. Im Zug funktioniert das ganz gut. Es geht immer vorwärts und weiter und weiter und das Zurückgebliebene bleibt genau da, wo es soll.Weiterlesen »

Die Sache mit der Erfahrung

Wie schnell doch ein Jahr vergeht. Zwölf Monate waren früher eine lange Zeit. Heute vergehen sie in einem Affenzahn. Jede Sekunde wird zu einer Kostbarkeit. Warum rennt die Zeit plötzlich? Sie hat mich schon fast eingeholt. Und dann?

Es ist doch faszinierend, wie schnell ein Jahr vergeht, wenn viel passiert. Als würde ich nur einmal mit den Fingern schnipsen. Und zack! Vorbei. Was bleibt?Weiterlesen »

Caniço de Baixo | Frühlingsinsel Madeira #1

Dezember ist normalerweise ein Inbegriff für: Plätzchen ohne Ende, Duftkerzen und Film-Abende mit Wärmflasche. Vergangenes Jahr wurde die gemütliche Adventszeit kurz unterbrochen. Und zwar durch einen sehr (!!) spontanen Urlaub auf Madeira, einer kleinen Insel nahe der marrokanischen Küste. ♥ Auch bekannt als Frühlingsinsel ist Madeira ein Blumen-Paradies. Es blüht dort das ganze Jahr über. Und wie wunderschön es blüht!! Wir haben jedenfalls nicht schlecht geguckt, als wir, im Winter gestartet, vom Frühling empfangen wurden. Weiterlesen »

April-Wetter und Blüten-Wahn | Fotostrecke

Hey ihr da draußen,

wie geht’s euch? Genießt ihr das April-Wetter? Den eiskalten Wind, die dunklen Wolken, den Nieselregen und die viel zu niedrigen Temperaturen? Es geht doch nichts über eine Einleitung, in der man sich über das Wetter beschwert. Eigentlich wollte ich heute meinen Kleiderschrank umsortieren und die Sommersachen zu Tage befördern, aber das lasse ich besser. Denn sonst muss ich sie jeden Morgen anstarren und mich fragen, wieso verdammt nochmal kein Kleider-ohne-Strumpfhosen-Wetter ist. Das würde mich nicht nur wütend, sondern auch irgendwie traurig machen, und infolgedessen müsste ich schon zum Frühstück eine halbe Tafel Schokolade essen. Keine gute Idee also.Weiterlesen »

Dem eigenen Ehrgeiz einen Vogel zeigen

Hallo Leute! Mannoman, wie lange ist es her, dass ein neuer Beitrag auf dem Blog erschienen ist? Kommt mir vor wie eine kleine Ewigkeit. Aber manchmal ist einfach eine Pause nötig, vor allem, wenn man sowieso gerade schwer mit anderen Dingen beschäftigt ist. Mit Nachschreibeprüfungen zum Beispiel. Oder mit dem guten Wetter. Mit Fotoaufträgen. Und so weiter und so fort, kennt ihr das, wenn die To Do – Liste niemals kürzer, dafür immer länger wird, obwohl ihr jede halbe Stunde einen erledigten Punkt durchstreicht? Wenn der Berg an Aufgaben stetig wächst und man sich fragt, wie zum Teufel man auch noch Zeit aufbringen soll, um die Wäsche aufzuhängen, auf’s Klo zu gehen oder zu essen? Ich schätze, ziemlich viele von euch nicken gerade heftig mit dem Kopf. Tja, Stress ist wohl nicht die große Unbekannte in der Gleichung. Sondern das Ergebnis, wenn Faktor X noch nicht entdeckt ist. Faktor X, das heißt: Auf die innere Alarmanlage hören, nein sagen, dem eigenen Ehrgeiz einen Vogel zeigen und sagen: „Mir reichts. Ich brauch ’ne Pause.“ Manche müssen das erst lernen, ich auch. Und zum Lernprozess gehört ständiges Wiederholen. Dafür könnt ihr zum Beispiel diese feinen Postkarten herunterladen, ausdrucken und an die Wand hängen, in den Kalender kleben, verschicken und so weiter und so fort. Hauptsache, ihr erinnert euch daran, das BEEP BEEP BEEP der inneren Alarmanlage nicht wieder zu ignorieren.Weiterlesen »

Frühlingsgruß | Fotostrecke

Hallo ihr da draußen (und mit draußen meine ich draußen, raus mit euch, die Sonne scheint),

es wird Frühling! Ich kann es fühlen und riechen und schmecken. Das ist genau wie in diesem Moment, kurz bevor es anfängt zu schneien. Hach, ich freu mich so 🙂 Morgens wieder das Gesicht in die Sonne halten, den Kaffee auf der Terasse trinken und laaange Fotospaziergänge machen, ohne, dass mir die Finger abfrieren. Herrlich ist das. Einfach herrlich.

In unserem Garten hat sich ein Krokusteppich ausgebreitet, der scheinbar sämtliche Bienen und Hummeln Eisenachs anlockt. Im Ernst: zu viele Bienen, zu wenig Krokusse. Ich musste mit ansehen, wie einige auf dem Weg zur nächsten (besetzten) Blüte kollidiert sind. Mehrmals. Bienen-Rush-Hour nennt man das wohl. Immer so von 10 bis 14 Uhr. Ich weiß das – und jetzt muss ich weiter ausholen – weil mein Objektiv kaputt ist und ich es wohl oder übel eingeschicken musste. Yup. Kein Objektiv mehr. Zum Heulen. Weiterlesen »

Frühlingsgefühle | Outfits

Was soll ich bloß anziehen? Im Frühling stelle ich mir diese Frage mehr denn je, weil es weder richtig warm noch kalt ist. Die ersten Sonnenstrahlen verleiten dazu, die Stadt im T-Shirt unsicher zu machen, aber sobald ein kleines Lüftchen aufkommt, fange ich an zu frieren. Eine Lederjacke, die man sich in so einer Situation einfach überwerfen kann, ist ideal für die Übergangszeit.Weiterlesen »