Winter

Wenn die Blätter fallen – und
sich der Himmel schließt,
dann öffne ich mein Fenster.

Wenn ich bei mir bin – und
du mich nicht vermisst,
dann öffne ich mein Herz.

Wenn sich die Dunkelheit
wohlwollend um mich legt,
dann atme ich tief ein.

Es riecht nach Schnee.

Zwischen Haus Nummer 17 und Allee-Center

Der Typ, der mir gegenübersteht, ist nicht besonders groß. Er trägt eine Sonnenbrille und eine dunkelblaue Jacke. In der linken Hand hält er eine Flasche Bier. „Sie haben aber schöne Beine“, sagt er und kommt auf mich zu.

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In meinem Kopf. Und dann: Poetry Slam mit Beat (also, eigentlich ist es Rap)

In meinem Kopf herrscht das Gewitter. Regen, Sturm, Hagel, Blitze, Donner, und ich hör‘ nix mehr. Das Leben da draußen zieht weiter, an mir vorbei – ich versuche mich an ihm festzuhalten, aber irgendwie schüttelt es mich ab und ich lande auf den Knien. In meinem Kopf herrscht die Dunkelheit, und ich seh‘ nix mehr.…

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Von dem Mann mit dem Hut, der mir sagte, ich solle stehenbleiben.

Ein kleiner Vogel landet vor mir auf dem Weg. Und plötzlich knackt es laut, hinter mir. Ich drehe mich um, langsam. Da steht ein Mann. Er trägt einen Hut. Ich laufe weiter.

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