Dieses Jahr gibt es einen … Adventskalender!

Hallo ihr lieben Leute und herzlichen Glückwunsch! Jetzt dürft ihr endlich offiziell Weihnachtslieder summen und Plätzchen essen. (Wir mussten uns in den letzten Monaten … ähh Tagen natürlich, ziemlich zurückhalten. Wir? Das sind Morven und ich.) Vielleicht erinnert ihr euch, vergangenes Jahr im Dezember gab es eine Blog-Pause, dieses Jahr aber wollen wir (mit euch!) die Adventszeit riiichtig genießen. So richtig richtig. Und deswegen hat unser Adventskalender auch nur 12 Türchen. Hä?Weiterlesen »

Von Tiefkühlpizzen, Vernunft und Kindheitserinnerungen | außerdem: eine Anleitung (Überraschung!) + Outfit

Es ist kurz nach drei (Uhr nachmittags), ich befinde mich auf dem Weg nach Hause, die (bereits offene) Tafel Schokolade in der linken Hand, eine Tiefkühlpizza unter den rechten Arm geklemmt. Wer um alles in der Welt hat diese Dinger erfunden? Sie sind das Gegenteil von gesunder und ausgewogener Ernährung und so. Und deswegen auch genau das, was ich jetzt brauche. Irgendwo zwischen „die Welt ist gemein“ und „ich fühle mich schlecht“ habe ich beschlossen, etwas Unvernünftiges zu tun. Ich hätte mir auch die Haare färben können. Aber mir war einfach mehr nach Pizza.Weiterlesen »

Die Kraft der positiven Gedanken | Spiritualität für Anfänger (+ Outfit)

Vor Kurzem habe ich, auf Drängen einer sehr guten Freundin hin, einen Charaktertest im Internet gemacht. Das Ergebnis war erschreckend genau. Und über eine Frage musste ich ein wenig länger nachdenken: Findest du Übersinnliches interessant? Ja, finde ich. Allerdings ist diese Frage wirklich schwierig zu beantworten, wenn man selbst noch gar nicht weiß, was „übersinnlich“ eigentlich bedeutet. Jeder hat da schließlich seine eigenen Vorstellungen. (Überhaupt sind Definitionen doch nur Versuche, sich der Bedeutung eines Wortes anzunähern.) Ich finde Übersinnliches interessant, weil es nicht greifbar ist. Und weil es etwas ist, das weder be- noch widerlegt werden kann. Ich kann also glauben, woran ich möchte. Denn wie soll jemand etwas für falsch oder richtig erklären, das bloß der andere spüren kann? (Gar nicht, ätsche-bätsch.)Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Warum uns die Prüfungsphase fertig macht und was dagegen hilft | eine Deeskalationsstrategie

Für Esti. Und Lotta und Freddie und Caro.
Sonntagabend, zwischen WG-Küche und Bad auf dem Flur, 17:49 Uhr

»Hast du heute Abend schon was vor? Wollen wir was Leckeres kochen und dann Sterne gucken gehen, im Park?«

»Nee, du, ich muss noch – «

»Lernen!! Ja, ich weiß. Aber mach‘ doch mal Pause. Sonst verknoten sich deine Gehirnwindungen noch. Und bei der Prüfung kommt dann nix mehr durch.«

»Meine eine Gehirnwindung meinst du? Die ist schon verknotet. Das war sie schon vor der Lernerei. Durch diesen komplett unverständlichen Text von Judith Butler. Lies niemals Judith Butler. Weißt du, die hat einfach keine – «

»Lenk nicht ab, du brauchst eine Pause. Punkt. Ich gehe auch einkaufen. Und besorge alles für Pizza und Tiramisu.«Weiterlesen »

Von Prioritäten, Bedürfnissen und Verantwortung

Meine Prioritätenliste: Zeit mit Freunden verbringen, studieren (wirklich und wahrhaftig, inklusive langen, komplizierten Vorlesungen und noch längeren, komplizierteren Texten – mehr dazu später), sporteln, essen, fotografieren, noch mehr Zeit mit Freunden verbringen, schlafen, lesen, bloggen. Bloggen. Ganz hinten. Wie konnte das passieren? Tja, es ist passiert. Und ich ärgere mich nicht darüber. Denn Prioritäten verschieben sich – mit unseren Bedürfnissen. Weiterlesen »

„One of the most important undertakings of our life“ | Gastbeitrag

Na ihr? Wie geht’s euch? (Mein kleiner Bruder würde jetzt fragen: Alles frisch im Gebüsch? Alles hot im Kompott? Dass ich dies gerade in einen Blogpost schreibe beweist, was für eine blöde Idee es ist, um halb sieben Uhr früh aufzustehen. Ohne Kaffee im Haus. Na dann gute Nacht, Marie.) Da auf dem Blog momentan Stillstand herrscht (momentan!! mit noch mehr Ausrufezeichen!!! bald geht’s wieder regelmäßiger weiter), ein bisschen Abwechslung bekanntlich gut tut und ich sehr kluge Freunde habe, die ebenso viel Spaß am Schreiben haben wie ich, folgt ein Gastbeitrag. Von der wunderbaren Morven. 🙂 Sie beschreibt Situationen, die ich gut kenne, fürchterlich Angst einjagen können aber mit ein paar Tricks zu bewältigen sind. Wie? Weiterlesen! Viel Spaß dabei und bis ganz bald ♥ Katinka


Mein Herz klopft. Schnell und kräftig, die Schläge vibrieren durch meinen Körper. Ich habe ein flaues Gefühl im Bauch. Meine Hände schwitzen und ich spüre, dass mein Kopf, besonders meine Ohren heiß werden. Sämtliche Muskeln scheinen angespannt zu sein.

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Wie ich studiere ohne zu studieren | eine Anleitung (+ Outfit)

Hallo, hallo, HALLO! (Wenn man zu 60 Prozent aus Koffein besteht, sind überschwängliche Begrüßungen erlaubt. Erklärungen folgen später.)

Wie geht es euch?? Genauso gut wie mir? Ich hoffe es! Vor fast drei Wochen bin ich (endlich) richtig in Leipzig, meinem neuen, zweiten Zuhause, angekommen. Und nun teste ich das WG-Leben. Die Kurzfassung: Ich fühle mich pudelwohl und habe (ganz ganz) tolle Mitbewohner. (Mitbewohnende … Ethnologie-Studierende fühlen sich nach spätestens zwei Semestern dazu verpflichtet, alles zu gendern, was nicht bei drei auf dem Baum ist.) Dass 17 Tage seit meinem Einzug vergangen sind, kann ich kaum glauben. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, eine Zeitmaschine hätte mich am Umzugstag eingesaugt und drei Wochen später hier, am Leipziger Bahnhof, wieder ausgespuckt. Ich bin auf dem Weg nach Hause (also nach Hause Hause … na, ihr wisst schon). Und versuche, die Zeit in Leipzig zu rekapitulieren. Im Zug funktioniert das ganz gut. Es geht immer vorwärts und weiter und weiter und das Zurückgebliebene bleibt genau da, wo es soll.Weiterlesen »

Vom Abschied nehmen und finsteren Tagen | Fotostrecke

Na, auch schon drei Kilo Eis gegessen, den Regen- zum Sonnenschirm umfunktioniert und auf der Suche nach bezahlbaren Mini-Ventilatoren die Hoffnung aufgegeben? Das Wetter ist so prächtig, dass es schon fast wehtut (wortwörtlich: vergesst bloß nicht, euch einzucremen – käsig weiß zu bleiben ist eindeutig weniger schmerzhaft als Sonnenbrand – weiß ich seit gestern). Mit dem Stand der Sonne steigt die Laune aber leider auch die Gefahr, dass mein Kreislauf kollabiert. Und deswegen sitze ich jetzt in meinem abgedunkelten Zimmer und mache Pause. Vom lernen, lesen und studieren. Weiterlesen »

Von Rhabarberkuchen, Zimmerpflanzen und Melancholie (plus Blog-Tipp)

Mal ganz ehrlich (wirklich, wirklich ehrlich): Was möchtet ihr niemals in eurem Leben missen? Ist es die Schokolade mit ganzen Haselnüssen, der Geruch nach Schnee oder die Lieblingshose? Das erste Sommerwochenende, selbstgemachte Erdbeermarmelade oder eure Zimmerpflanze? (Meine habe ich Christopher getauft. Bis jetzt fühlt er sich sehr wohl in seinem, also meinem Zimmer. Mal sehen, wie viele Male ich vergessen kann, ihn zu gießen, bevor er sich ernsthaft beschwert.) Mir ist klar, dass es bedeutendere Dinge gibt als Erdbeermarmelade oder Zimmerpflanzen (entschuldige, Christopher): Familie und Freunde und gutes Essen. Aber wir schulden großartigen kleinen und manchmal auch unangenehmen „Nebensächlichkeiten“ ein Dankeschön. Fünf Dinge, die ich niemals missen möchte …Weiterlesen »