Alte Knopffabrik | Fotostrecke

Hallo ihr da draußen,

wisst ihr was? Meine Kamera war eingestaubt, als ich sie diese Woche aus dem Schrank holte. Eingestaubt!! Und der Akku war voll. HILFE! Sie hatte mich fast.

Fotoabstinenz, die: Phase des völligen Verzichts auf fotografische Unternehmungen. Entfaltet, wenn als bewusste Pause eingesetzt, heilsame Wirkung. Aber Vorsicht! Kann bei einigen Menschen zu Entzugserscheinungen wie innerer Unruhe, emotionaler Überforderung und/oder stressbedingten Kopfschmerzen führen.

Ich kann euch beruhigen: Langfristige gesundheitliche Probleme konnten durch eine spontane FotoTour verhindert werden. Aber es war knapp. Sehr knapp. Weiterlesen »

Von Frust, Wutausbrüchen und Bahnfahrten

An manchen Tagen ist einfach der Wurm drin. Nichts will gelingen (ich schreibe das extra so, überzeugt davon, dass sich Welt und Universum gegen mich verschworen haben). Der Kaffee ist alle (das Klopapier auch), alle schönen Anziehsachen sind in der Wäsche, die Nacht war viel zu kurz (fünf Stunden Schlaf oder weniger reichen einfach nicht aus, um den Tag ohne grausame Zwischenfälle (in der Vorlesung einschlafen, die schlechte Laune an den Mitbewohnern auslassen, die Welt wahnsinnig ungerecht finden und sich in Selbstmitleid verlieren) zu überstehen. Lasse ich mich davon unterkriegen?!Weiterlesen »

Ein Jahresrückblick ✩ wieso, weshalb, warum? | Adventskalender Türchen 11

Morven „Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ (Buddha)
Durchaus weise Worte, die man immer wieder irgendwo in abgewandelter Form hört oder liest. „Lebe im Hier und Jetzt“; „Konzentriere dich auf den Augenblick“ (Dieses Türchen ist gespickt mit Sprüchen und Zitaten, ihr seid vorgewarnt). Das ist schon richtig. Wir machen alle Fehler, erfahren Enttäuschungen, empfinden Schmerz. Aber: „Everything is temporary.“ Nichts hält für immer. Das kann einerseits unfassbar traurig, aber eben auch unglaublich befreiend sein. Wir lernen aus unseren Fehlern, akzeptieren Enttäuschungen, überwinden den Schmerz. Die Vergangenheit ist eben das: vergangen. Und wir sollten nicht in ihr leben, sondern in diesem gegenwärtigen Moment. Aber…Weiterlesen »

Eine Geschichte | Adventskalender Türchen 8

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen. Naja, eigentlich wurde sie schon erzählt. Von einem Mann, der Henning Sußebach heißt. Vor drei Jahren, in einer Zeitung. Die Geschichte ist so schön, so wunderbar, dass ich finde, ihr alle solltet sie lesen. Es geht um Verzicht und Vertrauen. Vertrauen wächst, dachte ich, nur langsam. Vertrauen, dachte ich, haben wir nur gegenüber Menschen, die wir wirklich kennen – zu Recht. Aber so ist das nicht. Auch Fremden können wir vertrauen, vorausgesetzt, wir haben keine Angst vor ihnen. Vorausgesetzt, wir sehen nicht nur Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten. Vorausgesetzt, wir versuchen, zu verstehen. Eigentlich ist uns das Unbekannte doch nur so lange unheimlich, bis wir es näher kennenlernen. Vorurteile verschwinden, wenn wir vertrauen. Und die Welt wäre schöner, wenn wir alle ein bisschen mehr so wären, wie Josef Heeg. Weiterlesen »

Dieses Jahr gibt es einen … Adventskalender!

Hallo ihr lieben Leute und herzlichen Glückwunsch! Jetzt dürft ihr endlich offiziell Weihnachtslieder summen und Plätzchen essen. (Wir mussten uns in den letzten Monaten … ähh Tagen natürlich, ziemlich zurückhalten. Wir? Das sind Morven und ich.) Vielleicht erinnert ihr euch, vergangenes Jahr im Dezember gab es eine Blog-Pause, dieses Jahr aber wollen wir (mit euch!) die Adventszeit riiichtig genießen. So richtig richtig. Und deswegen hat unser Adventskalender auch nur 12 Türchen. Hä?Weiterlesen »

Von Tiefkühlpizzen, Vernunft und Kindheitserinnerungen | außerdem: eine Anleitung (Überraschung!) + Outfit

Es ist kurz nach drei (Uhr nachmittags), ich befinde mich auf dem Weg nach Hause, die (bereits offene) Tafel Schokolade in der linken Hand, eine Tiefkühlpizza unter den rechten Arm geklemmt. Wer um alles in der Welt hat diese Dinger erfunden? Sie sind das Gegenteil von gesunder und ausgewogener Ernährung und so. Und deswegen auch genau das, was ich jetzt brauche. Irgendwo zwischen „die Welt ist gemein“ und „ich fühle mich schlecht“ habe ich beschlossen, etwas Unvernünftiges zu tun. Ich hätte mir auch die Haare färben können. Aber mir war einfach mehr nach Pizza.Weiterlesen »

Die Kraft der positiven Gedanken | Spiritualität für Anfänger (+ Outfit)

Vor Kurzem habe ich, auf Drängen einer sehr guten Freundin hin, einen Charaktertest im Internet gemacht. Das Ergebnis war erschreckend genau. Und über eine Frage musste ich ein wenig länger nachdenken: Findest du Übersinnliches interessant? Ja, finde ich. Allerdings ist diese Frage wirklich schwierig zu beantworten, wenn man selbst noch gar nicht weiß, was „übersinnlich“ eigentlich bedeutet. Jeder hat da schließlich seine eigenen Vorstellungen. (Überhaupt sind Definitionen doch nur Versuche, sich der Bedeutung eines Wortes anzunähern.) Ich finde Übersinnliches interessant, weil es nicht greifbar ist. Und weil es etwas ist, das weder be- noch widerlegt werden kann. Ich kann also glauben, woran ich möchte. Denn wie soll jemand etwas für falsch oder richtig erklären, das bloß der andere spüren kann? (Gar nicht, ätsche-bätsch.)Weiterlesen »

Back at it.

Ich sitze abends mit meinen Eltern auf dem Sofa, wir schauen uns einen Film an. Alles ganz entspannt. Und gemütlich, so, wie es eben nur zu Hause gemütlich sein kann. Warm, satt, glücklich, was will man mehr. Bis mir einfällt, dass ich für die Uni nicht ein, sondern zwei Essays schreiben sollte. Das erste ist abgegeben, das zweite habe ich noch nicht einmal angefangen – es ist in vier Tagen fällig. Weiterlesen »

Warum uns die Prüfungsphase fertig macht und was dagegen hilft | eine Deeskalationsstrategie

Für Esti. Und Lotta und Freddie und Caro.
Sonntagabend, zwischen WG-Küche und Bad auf dem Flur, 17:49 Uhr

»Hast du heute Abend schon was vor? Wollen wir was Leckeres kochen und dann Sterne gucken gehen, im Park?«

»Nee, du, ich muss noch – «

»Lernen!! Ja, ich weiß. Aber mach‘ doch mal Pause. Sonst verknoten sich deine Gehirnwindungen noch. Und bei der Prüfung kommt dann nix mehr durch.«

»Meine eine Gehirnwindung meinst du? Die ist schon verknotet. Das war sie schon vor der Lernerei. Durch diesen komplett unverständlichen Text von Judith Butler. Lies niemals Judith Butler. Weißt du, die hat einfach keine – «

»Lenk nicht ab, du brauchst eine Pause. Punkt. Ich gehe auch einkaufen. Und besorge alles für Pizza und Tiramisu.«Weiterlesen »

Von Prioritäten, Bedürfnissen und Verantwortung

Meine Prioritätenliste: Zeit mit Freunden verbringen, studieren (wirklich und wahrhaftig, inklusive langen, komplizierten Vorlesungen und noch längeren, komplizierteren Texten – mehr dazu später), sporteln, essen, fotografieren, noch mehr Zeit mit Freunden verbringen, schlafen, lesen, bloggen. Bloggen. Ganz hinten. Wie konnte das passieren? Tja, es ist passiert. Und ich ärgere mich nicht darüber. Denn Prioritäten verschieben sich – mit unseren Bedürfnissen. Weiterlesen »