Wie ich studiere ohne zu studieren | eine Anleitung (+ Outfit)

Hallo, hallo, HALLO! (Wenn man zu 60 Prozent aus Koffein besteht, sind überschwängliche Begrüßungen erlaubt. Erklärungen folgen später.)

Wie geht es euch?? Genauso gut wie mir? Ich hoffe es! Vor fast drei Wochen bin ich (endlich) richtig in Leipzig, meinem neuen, zweiten Zuhause, angekommen. Und nun teste ich das WG-Leben. Die Kurzfassung: Ich fühle mich pudelwohl und habe (ganz ganz) tolle Mitbewohner. (Mitbewohnende … Ethnologie-Studierende fühlen sich nach spätestens zwei Semestern dazu verpflichtet, alles zu gendern, was nicht bei drei auf dem Baum ist.) Dass 17 Tage seit meinem Einzug vergangen sind, kann ich kaum glauben. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, eine Zeitmaschine hätte mich am Umzugstag eingesaugt und drei Wochen später hier, am Leipziger Bahnhof, wieder ausgespuckt. Ich bin auf dem Weg nach Hause (also nach Hause Hause … na, ihr wisst schon). Und versuche, die Zeit in Leipzig zu rekapitulieren. Im Zug funktioniert das ganz gut. Es geht immer vorwärts und weiter und weiter und das Zurückgebliebene bleibt genau da, wo es soll.Weiterlesen »

Von Rhabarberkuchen, Zimmerpflanzen und Melancholie (plus Blog-Tipp)

Mal ganz ehrlich (wirklich, wirklich ehrlich): Was möchtet ihr niemals in eurem Leben missen? Ist es die Schokolade mit ganzen Haselnüssen, der Geruch nach Schnee oder die Lieblingshose? Das erste Sommerwochenende, selbstgemachte Erdbeermarmelade oder eure Zimmerpflanze? (Meine habe ich Christopher getauft. Bis jetzt fühlt er sich sehr wohl in seinem, also meinem Zimmer. Mal sehen, wie viele Male ich vergessen kann, ihn zu gießen, bevor er sich ernsthaft beschwert.) Mir ist klar, dass es bedeutendere Dinge gibt als Erdbeermarmelade oder Zimmerpflanzen (entschuldige, Christopher): Familie und Freunde und gutes Essen. Aber wir schulden großartigen kleinen und manchmal auch unangenehmen „Nebensächlichkeiten“ ein Dankeschön. Fünf Dinge, die ich niemals missen möchte …Weiterlesen »

Darf ich vorstellen: die Kreativität | Outfit

Arrrrgh. Ich hasse das. Wenn ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll. Wenn ich Lust habe, den Blog mit neuen Beiträgen zu füttern, mir aber einfach kein Thema einfällt, über das es sich zu schreiben lohnt. Das ist, als ob ein schwarzes Loch über meinem Kopf alle Kreativität wegsaugt. Dabei macht es so ein schlürfendes Geräusch. Ätzend ist das.

Zum Glück gibt es tolle Freundinnen, die einen von solch miserablen Zuständen ablenken. Zum Beispiel durch lange Foto-Sessions. Die garantiert immer helfen. Den Kopf durch- und das schwarze Loch wegpusten.Weiterlesen »

Lieblingsoutfits 2016 ♥

Um euch die Zeit bis zum nächsten Outfitpost ein bisschen zu verkürzen, habe ich die Tiefen des Blog-Archivs nach meinen liebsten Outfits des vergangenen Jahres durchforstet. 😉 Was mir dabei aufgefallen ist: Ich und mein eigener Stil, wir haben uns noch nicht gefunden. Mal sportlich, mal mehr Mädchen, eher lässig oder eleganter. Alles dabei. Eine kluge Freundin hat mal gesagt: „Das einzig Beständige im Leben ist der Wandel.“ Vielleicht gilt das ja auch für meine Vorlieben, was Mode angeht. 😉 Here we are.Weiterlesen »

Von der höchsten Kunst der Fotografie

Friedrich Dürrenmatt hat einmal gesagt: „Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie“. Menschen richtig in Szene zu setzen ist viel schwerer, als Landschaften oder Gegenstände zu fotografieren. Sie bewegen sich, sehen nie gleich aus und verhalten sich vor der Kamera oft nicht natürlich, also ihrer Persönlichkeit entsprechend. Zum 18. Geburtstag bekam ich meine Spiegelreflexkamera, habe mich dann in die Macrofotografie verliebt, bei der Details sichtbar gemacht werden, die mit bloßem Auge so nicht zu erkennen sind, Landschaften aus verschiedenen Perspektiven fotografiert und mit Farbeinstellungen experimentiert. Schließlich wurde ich von einer Freundin gefragt, ob ich nicht Fotos von ihr machen wolle. Warum nicht, habe ich gedacht, ein bisschen Übung kann ja nicht schaden. Herausgekommen sind diese Aufnahmen. Weiterlesen »

Bricks, check and flannel

Flannel is back! Kuschelig und bequem und lässig sowieso. Zurück sind auch die Halsbänder, die ich, als ich zehn war, unbedingt tragen wollte. Das coole Mädchen vom Spielplatz hatte eins, darauf war ich damals furchtbar neidisch. Jetzt kann ich endlich auch ein Exemplar mein Eigen nennen (hat ja lange genug gedauert) – sieht genauso aus wie früher, wird aber choker genannt. Und schon sind wir mittendrin im Thema Trends.Weiterlesen »