Bunte Blätter, Regenwetter | Outfit (oder: von MODE, STIL und anderen Kontroversen)

Als wir durch den Park spazierten, eine hübsche Stelle zum Fotografieren suchten und meine gute Freundin schließlich die Kamera aus ihrer Tasche holte, fragte sie mich, über welches Thema ich denn später schreiben wolle.

Gute Frage.

Normalerweise entscheide ich das spontan. Und normalerweise schreibe ich dann gar nicht über Mode (oder Stil oder Trends), sondern über etwas, das mich sehr beschäftigt. Nun ist es aber genau das, was mich gerade beschäftigt, und so wird dieser Beitrag wohl eine kleine Sammlung von Gedanken, die zusammengesetzt (wie zu einem Mosaik) das ergeben, was Mode für mich ist. Ein Durcheinander, aus dem ich immer wieder einzelne Teile herausfischen und dann neu zusammenfügen kann.Weiterlesen »

Zurück in den Alltag | UPDATE & Fotostrecke

Na ihr? Auch zurück aus den Ferien? Rückblickend bin ich mir sicher, dass der Urlaub mich gerettet hat. Nicht nur vor dem Nieselregenwetter der vergangenen zwei Wochen, sondern auch vor dem Verrücktwerden (oder eher: noch-verrückter-werden). Es ist doch so: Wir verlassen die Heimat und können uns damit außerhalb der Strukturen bewegen, die unser Leben einrahmen, den Tagesablauf bestimmen. Was ja auch notwendig ist. Ohne diese Strukturen (aka Alltag) würde ich auf der Suche nach Sinn und Sicherheit verloren gehen. Aber immer mal eine unstrukturierte Pause einzulegen ist sehr gesund. Um sich mal wieder in Langeweile zu üben, Dinge zu machen, die man schon immer mal machen wollte, und überhaupt – um nicht durchzudrehen!! Keine Verpflichtungen zu haben ist ein herrlich freies Gefühl! Weiterlesen »

Pasta mit Zucchini, Feta und … einer Überraschungszutat

Als Student oder Studentin beginnt man schnell damit, Lebensmittel in ungewöhnlichen Kombinationen lieben zu lernen. Denn wenn der Kühlschrank schon halb leer (in dieser Situation bin ich wohl eher Pessimistin) und bloß noch mit Resten gefüllt ist, das Loch im Magen immer größer wird und alle Läden geschlossen sind, bleibt einem nichts anderes übrig, als mutig zu sein. Mut macht bekanntlich erfinderisch. Und schon hat man sein neues (und sehr … interessantes) Lieblingsgericht kreiert. (Manchmal schmeckt es auch furchtbar, aber da muss man durch.) Aus der Reihe „ungewöhnlich-aber-lecker“ heute: Pasta mit Zucchini, Feta und … Weiterlesen »

Von Hausarbeiten, Landluft und … Babykatzen!!

Hallo ihr da draußen!

Ich wünschte, es würden regelmäßiger Beiträge auf dem Blog erscheinen – aber wie heißt es so schön: Zur Zeit bin ich anderweitig eingebunden (der erste Satz und gleich zwei Floskeln, ein neuer Rekord in Sachen „wie schreibe ich einen stilvollen Blogeintrag … nicht“). Auf mich warten noch zwei Hausarbeiten, ungefähr dreitausendvierhundertundzweiundfünfzig Arabisch-Vokabeln und ganz viel italienische Grammatik. Juhu. Zumindest hat die vorlesungsfreie Zeit begonnen, ich kann also arbeiten wo und wann ich möchte. Sieben Uhr morgens mit einem (sehr starken) Espresso im Garten zum Beispiel – nicht, dass dies besonders wahrscheinlich wäre, mein Schlafbedürfnis verdoppelt sich zu Hause immer. Was mit Sicherheit an der frischen Luft liegt. Nach der Prüfungsphase ist mein Bedürfnis nach Ruhe, Natur und eben dieser frischen Luft praktisch unersättlich – kriegt man in der Großstadt aber alles nicht. Nicht richtig. Wer vom Lande kommt (oder aus einer Kleinstadt), versteht mich. Oder? Glücklicherweise habe ich eine beträchtliche (fast unübersichtliche) Anzahl von Tanten und Onkeln, von denen einige mitten in der Natur leben, in der Nähe eines kleinen Bauernhofes mit Pferden und Babykatzen. Babykatzen!! 😉 Das Aussortieren der vielen Bilder fiel uns gar nicht leicht, aber bei knapp 1000 Fotos musste eine (naja – „kleine“) Auswahl getroffen werden.Weiterlesen »

Voll das wilde Leben | Von Ursula, Gerd und Rotweinflecken

So Leute. Ich sitze im Zug auf dem Weg nach Hause und versuche, mich zu entspannen. Leider sitzt, mir direkt gegenüber, das nervigste Paar Rentner, das die Welt je gesehen hat. Ich nenne sie einfach mal Ursula und Gerd. Denn so sehen sie aus, wie Ursula und Gerd. Bestimmt haben sie schon gemerkt, dass ich gerade gemeine Sachen über sie schreibe. Oder zumindest Ursula hat es gemerkt – sie ist ohne Zweifel diese Art von Frau, die einen sofort und durch die Brille mit ihrem Röntgenblick durchschaut. Bloß nicht direkt in die Augen sehen.Weiterlesen »

Von Prioritäten, Bedürfnissen und Verantwortung

Meine Prioritätenliste: Zeit mit Freunden verbringen, studieren (wirklich und wahrhaftig, inklusive langen, komplizierten Vorlesungen und noch längeren, komplizierteren Texten – mehr dazu später), sporteln, essen, fotografieren, noch mehr Zeit mit Freunden verbringen, schlafen, lesen, bloggen. Bloggen. Ganz hinten. Wie konnte das passieren? Tja, es ist passiert. Und ich ärgere mich nicht darüber. Denn Prioritäten verschieben sich – mit unseren Bedürfnissen. Weiterlesen »

Wie ich studiere ohne zu studieren | eine Anleitung (+ Outfit)

Hallo, hallo, HALLO! (Wenn man zu 60 Prozent aus Koffein besteht, sind überschwängliche Begrüßungen erlaubt. Erklärungen folgen später.)

Wie geht es euch?? Genauso gut wie mir? Ich hoffe es! Vor fast drei Wochen bin ich (endlich) richtig in Leipzig, meinem neuen, zweiten Zuhause, angekommen. Und nun teste ich das WG-Leben. Die Kurzfassung: Ich fühle mich pudelwohl und habe (ganz ganz) tolle Mitbewohner. (Mitbewohnende … Ethnologie-Studierende fühlen sich nach spätestens zwei Semestern dazu verpflichtet, alles zu gendern, was nicht bei drei auf dem Baum ist.) Dass 17 Tage seit meinem Einzug vergangen sind, kann ich kaum glauben. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, eine Zeitmaschine hätte mich am Umzugstag eingesaugt und drei Wochen später hier, am Leipziger Bahnhof, wieder ausgespuckt. Ich bin auf dem Weg nach Hause (also nach Hause Hause … na, ihr wisst schon). Und versuche, die Zeit in Leipzig zu rekapitulieren. Im Zug funktioniert das ganz gut. Es geht immer vorwärts und weiter und weiter und das Zurückgebliebene bleibt genau da, wo es soll.Weiterlesen »

mitternächtliches UPDATE und sechs Oktober-Favoriten

Hui, schon sechs Tage – die mir vorkommen wie ein ganzer Monat – nix mehr gepostet. Ich scheine endgültig im Bloggeruniversum angekommen zu sein. Mit unbändiger Lust einen Beitrag zu schreiben sitze ich nun da, um 23:58 Uhr, und weiß nicht, worüber ich eigentlich schreiben soll. Geht es einigen von euch auch manchmal so? Vielleicht sollte ich einfach anfangen, ganz nach dem Motto: „Der Appetit kommt beim Essen“ ääh „Die Ideen kommen beim Schreiben“ (schreibe niemals, wenn du hungrig bist; schlechter Witz – check). Los geht’s. Weiterlesen »